Der Ansatz mit einem Master-Kalender funktioniert, aber das eigentliche Problem ist nicht nur, die Abgabefristen zu verfolgen - es geht darum, den Überblick zu behalten, welche Plattform tatsächlich den Abgabe-Link hat oder ob eine Aufgabe bewertet wurde. Ich würde das mit Browser-Lesezeichen oder einer einfachen Tabelle kombinieren, die jedes Fach dem System zuordnet, plus einer wöchentlichen Routine (zum Beispiel sonntagabends), bei der du dich einfach in Canvas und Blackboard anmeldest und visuell nach etwas Neuem scannst. Das dauert insgesamt vielleicht 10 Minuten und fängt Sachen auf, die der manuelle Kalendereintrag übersehen könnte - wie Diskussionsbeiträge ohne feste Fristen oder spontane Quizze.
Stell außerdem Benachrichtigungen auf jeder Plattform unterschiedlich ein, falls das möglich ist. Manche Leute schalten alles aus und verlassen sich nur auf den Kalender, aber ich würde mindestens einen Benachrichtigungskanal pro System aktiv halten - vielleicht gehen Canvas-Benachrichtigungen in deine E-Mail, während Blackboard eine In-App-Benachrichtigung nutzt. So hast du immer noch einen Plan B, falls etwas deine wöchentliche Kontrolle entgeht. Der Trick ist, die Benachrichtigungen für dich arbeiten zu lassen statt gegen dich - das bedeutet, sie müssen deutlich genug unterscheidbar sein, dass du sie tatsächlich verarbeitest, statt die Flut einfach zu ignorieren.