Der eigentliche Platzsparer ist, die Karten in ihren Originalboxen zu lagern, aber vertikale Trennwände zu verwenden, statt die Spiele flach zu stapeln. Sobald du alles gesleevt hast, lassen sich diese Boxen eigentlich ziemlich gut komprimieren, wenn du keinen toten Luftraum darin lässt. Schnapp dir billige Papptrennwände oder bastel sie sogar aus Müslischachteln - ordne sie einfach so an, dass die Karten aufrecht wie Akten stehen, statt flach zu liegen. Das reduziert deinen Platzbedarf um die Hälfte im Vergleich zum Stapeln von Boxen übereinander.
Ich würde ein bisschen dagegen argumentieren, alles in neue Behälter zu trennen. Ja, das funktioniert, aber du verlierst die Originalbox-Grafik als Orientierungshilfe und jonglierst mehrere Behälter herum, wenn du tatsächlich spielen willst. Außerdem löst du das Regalplatz-Problem nicht wirklich - du machst es nur kompakter, brauchst aber immer noch vertikalen Platz. Die Trennwand-Methode hält deine Spiele intakt und spielbar, während sie echte Platzeffizienz bietet.
Noch eine Sache, die hilft: sleeve keine Komponenten, die es nicht brauchen. Spielermarker, Holzfiguren, Geldmarker - die sind prima ungesleevt. Konzentrier dich auf Karten, die du regelmäßig anfasst. Und wenn du Erweiterungen hast, integriere sie wo möglich in die Basisspielbox, statt separate Erweiterungsboxen zu behalten. Das ist eigentlich der Ort, wo die meisten Leute unbewusst den meisten Platz verlieren.