Crossbody-Taschen sind eigentlich nicht die beste Lösung für den ganztägigen Gebrauch - der eigentliche Trick besteht darin, das Gewicht auf deinen ganzen Körper zu verteilen, nicht nur auf eine Schulter. Was du brauchst, ist entweder ein anständiger Rucksack oder eine dieser neueren Hybrid-Taschen, die eher wie eine Umhängetasche sitzen, aber gepolsterte Riemen haben, die breit genug sind, um nicht einzuschneiden. Ich habe gesehen, wie Reisende mit umgehängten Taschen absolut leiden, weil keine noch so gute Polsterung das Grundproblem der Schwerkraft behebt, die alles auf eine Seite zieht.
Achte auf Taschen mit Riemen, die mindestens 5 Zentimeter breit sind - klingt nach einer Kleinigkeit, macht aber einen riesigen Unterschied. Marken wie Peak Design stellen Taschen speziell dafür her, und sie haben Unterteilungen und Taschen, sodass du nicht einfach alles in ein Loch wirfst. Der Schlüssel ist, Taschen anzuprobieren und eine Weile herumzutragen, bevor du dich entscheidest, nicht einfach nur Bilder online anzuschauen. Manche Leute schwören auf Taschen mit Brustgurten, die verhindern, dass das Ganze herumschwingt, was die Belastung noch weiter reduziert.
Für eine zweiwöchige Europareise brauchst du wahrscheinlich ohnehin nicht so viel Platz, also schnapp dir etwas im Bereich von 20 - 30 Litern statt einer dieser massiven Reisestaschen. Eine leichtere Tasche bedeutet weniger Schulterschmerzen, egal wie das Design aussieht. Und erwäg auch, die Dinge zu variieren - nutze eine kleine Crossbody-Tasche, wenn du tagsüber nur rumspazierst und erkunden gehst, und lass deine Haupttasche in deiner Unterkunft. Deine Schultern werden dir dafür viel dankbarer sein als für jede einzelne Tasche.