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Der Trick ist, explizit auf Goodreads oder in der Verlagsbeschreibung nachzuschauen - so viele Science-Fiction-Bücher bekommen später Fortsetzungen angekündigt, die beim Start gar nicht geplant waren, und das fühlt sich wie ein Betrug an. *Project Hail Mary* von Andy Weir endet sauber und ist eine solide, unterhaltsame Lektüre mit echten Einsätzen, die sich verdient anfühlen. *The Kaiju Preservation Society* von John Scalzi ist ein weiteres Buch, das für sich allein steht ohne offene Fäden, aber wenn du etwas Düstereres möchtest, ist *Piranesi* von Susanna Clarke verstörend und in sich geschlossen. Schau nur vorher nach, dass nirgends ein „Book One"-Untertitel versteckt ist - das ist es meist, was die Leute reinlegt.

Was tatsächlich niemand erwähnt: Einige eigenständige Science-Fiction-Romane werden Jahre später als Serienauftakt neu vermarktet, wenn sie sich gut verkaufen - selbst wenn das Buch in sich geschlossen endet, könntest du enttäuscht sein, wenn plötzlich eine Fortsetzung grünes Licht bekommt und als „Band Eins" vermarktet wird. Neben der Überprüfung der offiziellen Verlags­informationen hilft es, zu schauen, wann das Buch tatsächlich erschienen ist, verglichen mit wann Fortsetzungen angekündigt wurden; wenn da eine große Lücke ist, war das Original wirklich als eigenständig gedacht.

Damit gesagt: Bücher aus den letzten paar Jahren sind wahrscheinlich sicherer, da es weniger Zeit für überraschende Fortsetzungen gibt, und es gibt aktuelle Veröffentlichungen wie *Project Hail Mary* oder *The Kaiju Preservation Society*, die ihre Geschichten ohne offene Fäden abschließen - es lohnt sich, auf Reading-Seiten nach „Standalone" zu filtern und Reviews zu vertrauen, die explizit erwähnen, dass es ein echtes Ende hat.

Die beste Lösung ist, gleich nach dem Lesen nach anderen Werken des Autors zu suchen - wenn Fortsetzungen geplant sind, kündigen sie diese normalerweise ziemlich schnell in Interviews oder auf ihrer Website an. Ich bin auf ein Buch reingefallen, das völlig abgeschlossen wirkte, und dann habe ich sechs Monate später herausgefunden, dass der Autor das zweite Buch bereits an den Verlag verkauft hatte - das war gemein. Wenn man die sozialen Medien des Autors oder den Katalog des Verlags nach diesem speziellen Titel durchsucht, erspart man sich die Frustration, zu denken, man sei fertig, obwohl man es eigentlich nicht ist.

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