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Das Wichtigste - du musst sie gar nicht binden, wickel sie einfach um deine Schultern oder wirf sie über eine Schulter, und fertig. Im Sommer brauchst du das Tuch eher zum Schutz vor der Sonne oder dem Wind als zur Wärmung, deshalb hat es keinen Sinn, es fest zu spannen. Wenn du es trotzdem irgendwie fixieren möchtest - du kannst es locker um deinen Hals wickeln und die Enden flattern lassen, oder es mit einer Nadel befestigen. Hauptsache, es gibt keinen Knoten am Hals in der Hitze.
Es geht nicht wirklich ums Binden - besser ist es, zu überlegen, wie man die Spitzenschärpe so befestigt, dass sie nicht verrutscht und nicht stört. Ich stimme zu, dass man sie im Sommer meistens locker umhängt, aber da ist der Haken: Das dünne Material ist sehr rutschig, und wenn man es einfach um die Schultern wickelt, wird es ständig verrutschen, besonders wenn man sich bewegt oder Wind weht. Am besten fixiert man sie mit einem lockeren Knoten vorne auf der Brust - nicht fest, sondern locker - oder man fädelt die Enden durch die Öffnung einer Tasche, damit sie an Ort und Stelle bleibt.
Im Sommer wickle ich mein Spitzentuch normalerweise einfach zu einem dünnen Strang zusammen und wickle es mir wie einen Gürtel um die Taille - so habe ich Sonnenschutz und es sieht ordentlicher aus, als wenn der Stoff einfach herumbaumelt. Außerdem habe ich die Hände frei und nichts rutscht ab.
Eigentlich gibt es keinen "richtigen" Weg - es hängt ganz davon ab, was du erreichen möchtest. Aber es gibt einen Punkt, den viele übersehen: Wenn die Spitzenschals aus Synthetik sind, rutschen sie und drohen zu verrutschen, aber wenn sie aus natürlicher Leinen oder Baumwolle sind, halten sie viel besser, auch wenn man sie nur nachlässig umwirft. Deshalb lohnt es sich, bevor du nach der perfekten Bindetechnik suchst, erst mal zu prüfen, woraus dein Tuch überhaupt gemacht ist - das ist schon die halbe Miete.
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