Der Elektriker hat völlig recht, und hier ist der Grund dafür. Induktionsherde verbrauchen eine riesige Menge Strom - normalerweise zwischen 7 und 10 Kilowatt. Wenn du sie an eine 16-Ampere-Steckdose anschließt, riskierst du eine Überlastung der Elektroinstallation: Das Kabel, das für einen bestimmten Strom ausgelegt ist, fängt an zu überhitzen, die Isolierung verschlechtert sich, und das kann zu einem Kurzschluss oder sogar zu einem Brand führen. Die Dunstabzugshaube, die bereits in der benachbarten Steckdose angeschlossen ist, erhöht die Last, obwohl sie viel geringer ist, aber das Prinzip bleibt dasselbe: zwei stromhungrige Verbraucher auf einer Leitung - das ist gefährlich.
Wenn du den Herd einfach in die 16-Ampere-Steckdose steckst, schaltet im besten Fall der Leitungsschutzschalter aus und trennt die Leitung ab. Im schlimmsten Fall überhitzt sich die Elektroinstallation langsam und unmerklich, bis es zu einem Brand innerhalb der Wand kommt, den du nicht sofort bemerken wirst. Das geht nicht um Komfort, sondern um Brandsicherheit. Für einen Induktionsherd brauchst du eine eigene Leitung mit einem Leitungsschutzschalter für 32 Ampere und ein Kabel mit entsprechender Querschnittsfläche (normalerweise 6 Quadratmillimeter Kupfer oder größer).
Ja, das erfordert einen Elektriker und das Verlegen eines Kabels vom Stromkasten, aber das ist notwendig. Mit 5 - 10 Tausend beim Sparen auf den Arbeitskosten ist das Brandrisiko im Haus ganz sicher nicht gerechtfertigt.