Weiches Futter schadet den Zähnen der Katze nicht und beeinträchtigt ihre Gesundheit nicht. Hauskatzen fressen natürlicherweise weiches Futter - Mäuse, Vögel, Fisch - und ihre Zähne leiden darunter nicht. Trockenfutter hilft ein bisschen, Belag durch mechanische Reibung zu reduzieren, aber das ist nicht kritisch, wenn du regelmäßig die Zähne putzt oder einfach den Zustand überwachst.
Das eigentliche Problem liegt woanders: Die Katze hat sich ans Nassfutter gewöhnt - und fertig. Katzen sind beim Fressen konservativ, einen erwachsenen Stubentiger auf eine neue Textur umzustellen ist schwierig, manchmal unmöglich. Man kann versuchen, das Trockenfutter in Wasser oder Brühe einzuweichen, um es weicher zu machen und die Katze neu daran zu gewöhnen, aber wenn die Katze kategorisch ablehnt und das Nassfutter derselben Marke ihr passt - behalt einfach das Nassfutter. Es ist ja dasselbe Futter der Zusammensetzung nach.
Das Einzige, worauf du achten solltest: Überwache das Gewicht (Nassfutter ist pro Gramm kalorienreicher) und spüle die Näpfe nach dem Fressen, damit sich Gerüche nicht ansammeln. Sollten Zahnprobleme auftreten (Mundgeruch, Belag, Verweigerung von Futter) - dann schnell zum Tierarzt, aber insgesamt wird die Katze sich mit Nassfutter gesund entwickeln.