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Vergleich mit was, einem Benziner aus den 90ern oder einem neuen Verbrenner? Weil sich die Antwort ziemlich unterscheidet.

Ja, sie lohnen sich, aber der echte Umweltvorteil hängt davon ab, wo du lädst. Wenn der Strom aus erneuerbaren Energien oder Kernkraft kommt, ist das E-Auto über den ganzen Lebenszyklus definitiv sauberer. Wenn du an einem noch sehr fossilabhängigen Netz lädst, schrumpft der Vorteil, aber es gibt ihn trotzdem. Die Batterieproduktion ist aus Umweltsicht belastend (Lithium- und Kobaltabbau, viel Energie), aber diese anfängliche Last holst du dir nach ein paar Jahren Nutzung zurück. Wenn die Batterie nicht mehr gebraucht wird, recyceln sie immer mehr Unternehmen ordentlich.

Das eigentliche Problem ist, dass Elektroautos keine vollständige Lösung sind, wenn sich auch die Energiequellen nicht ändern. Ein Elektroauto, das mit Kohlestrom lädt, ist zwar besser als ein Benziner, aber wenn man das Energieproblem nicht löst, ändert sich am großen Bild nicht viel. Das gesagt, für die Stadt sind sie prima, weil sie die lokale Verschmutzung eliminieren, und was du beim Fahren selbst atmest, zählt wirklich.

Elisa Ricci asker Ladest du hauptsächlich zu Hause oder an öffentlichen Ladestationen? Denn die Art des Stromnetzes macht wirklich einen Unterschied in deinem spezifischen Fall.

Der Knackpunkt ist eigentlich dieser: die Energiequelle, die du zum Aufladen nutzt. Wenn du mit erneuerbaren Energien lädst (Solar, Wind), ist der Umweltvorteil schon im ersten Jahr riesig. Wenn du aber in einer Gegend wohnst, wo der Strom fast ausschließlich aus Kohle oder Gas kommt, ist die Sache grauer - die Vorteile sind nicht null, aber deutlich weniger klar. In Italien zum Beispiel haben wir einen guten Mix aus erneuerbaren Energien und Gas, also hat ein Elektroauto trotzdem einen besseren Impact als ein Benziner, aber es ist nicht der Himmel auf Erden wie vielleicht in Norwegen.

Zweiter Punkt: der Produktionszyklus der Batterie verschmutzt, das stimmt. Eine Batterie der neuen Generation macht diese Vorteile aber nach ein paar Jahren normaler Fahrt wieder rein. Und ab da lohnt es sich definitiv. Der Vergleich mit einem modernen neuen Benzinauto ist ausgewogener als es wirkt - viel weniger Unterschied als vor vielen Jahren.

Noch was: es kommt auch drauf an, wie du das siehst. Wenn du wenig fährst und dein Auto Jahrzehnte behältst, dann zirkulieren vielleicht schon alte spritsparsame Verbrenner, und dann wird die Umweltfrage kompliziert. Aber wenn du sowieso regelmäßig das Auto wechselst, dann ist ein neues Elektroauto gegen einen neuen Benziner definitiv besser für die Umwelt.

Die Batterie ist das echte Gewicht: Sie kostet tonnenweise Kohlenstoff in der Herstellung, und du musst diesen CO2-Fußabdruck durch Jahre sauberer Ladevorgänge wieder ausgleichen. Aber wenn du den kompletten Lebenszyklus betrachtest, erreicht ein Elektroauto, das mit dem italienischen Durchschnittsnetz geladen wird, die Umweltparität mit einem neuen Benziner nach etwa 2 - 3 Jahren normaler Nutzung, danach ist es nur noch Gewinn.

Ein Trick, den keiner erwähnt: Wenn du kannst, lade nachts, wenn das Netz weniger belastet ist und häufiger Strom aus Wasserkraft oder nächtlichen Windkraftanlagen bezieht. Das ist keine Zauberei, aber statistisch gesehen unterscheidet sich die Energiequalität erheblich, wenn du tagsüber irgendwann auflädst.

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