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Es ist nicht immer das Doppelte, das hängt sehr davon ab, was du kaufst und welche Marke du wählst. Ich denke, es lohnt sich zumindest bei Dingen, die du oft benutzt und die lange halten - vielleicht zahlst du am Anfang mehr, aber dann wechselst du sie nicht alle zwei Jahre aus. Bei anderen Sachen, wie schnelllebige Mode, verstehe ich, wenn man nicht so viel ausgeben möchte. Am Ende ist es ein Kompromiss zwischen dem, was du dir leisten kannst, und dem, woran du glaubst - nichts Dramatisches.
Das hängt sehr davon ab, wie lange du die Sachen behältst. Wenn du ein nachhaltiges T-Shirt zum doppelten Preis kaufst und es nach einem Jahr wegwirfst, weil dir langweilig wird, hast du nur mehr Geld ausgegeben. Aber wenn es Zeug ist, das du wirklich jahrelang nutzt - Schuhe, Rucksack, Jeans - dann sieht die Rechnung anders aus. Teile die Kosten durch die Nutzungsmonate und oft wird der Monatspreis konkurrenzfähig oder sogar günstiger, als wenn du dreimal das billige Produkt kaufst.
Das echte Problem ist, dass viele „nachhaltige" Marken reines Greenwashing sind. Sie kosten das Doppelte, aber sind dann doch nicht so anders als normale, oder die Umweltverbesserung ist minimal. Bevor du dein Portemonnaie öffnest, check wirklich, wo sie produzieren, mit wem, wie sie Arbeiter behandeln. Einige bekannte Unternehmen wurden dabei erwischt, beim Marketing zu lügen. Besser, du investierst ein bisschen Zeit in Recherche, als Geld für ein Label rauszuwerfen.
Dann gibt es noch den Faktor, was dir wirklich wichtig ist. Wenn du bei allem nachhaltig kaufst - Mode, Essen, Körperpflege, Haushalt - wird das zum Luxus. Setz Prioritäten: vielleicht fängst du mit den Dingen an, die du am längsten behältst oder die den größeren Impact haben. Du brauchst kein Schuldgefühl, wenn du dir nicht alles Bio leisten kannst, es ist schon was, wenn du dich bei einigen wenigen Punkten bewusst entscheidest.
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