Lohnt sich die Mehrkosten für Low-VOC-Farben wirklich?

Matthew CA 📗 Student 👁 58 ⚑ Melden Baumaterialien

Ich bereite mich darauf vor, meine ganze Wohnung neu zu streichen, und sehe ständig Low-VOC-Optionen, die etwa 20 - 30 % teurer sind als normale Farbe. Ich habe ein Kleinkind zu Hause, daher ist mir die Innenraumluftqualität wichtig, aber ich bin mir nicht sicher, ob der Unterschied wirklich spürbar ist oder ob es nur Marketing ist. Hat jemand den Wechsel gemacht und einen echten Unterschied gemerkt?

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Mit einem Kleinkind im Haus lohnt sich niedrig-VOC-Farbe wirklich - du wirst weniger Kopfschmerzen haben und der Chemikaliengeruch verfliegt viel schneller, außerdem atmet dein Kind leichter. Die höheren Kosten sind nicht nur Marketing; Standard-Farbe gastet wochenlang aus, und niedrig-VOC reduziert das erheblich, also zahlst du für echte Luftqualitätsverbesserung, nicht nur für ein Label.

Der Preisunterschied liegt nicht mehr unbedingt bei 20-30% - durch den Wettbewerb haben sich diese Lücken erheblich verkleinert, daher lohnt es sich, die tatsächlichen Preise zu checken, statt automatisch mit einem Aufschlag zu rechnen. Trotzdem macht Low-VOC bei einem Kleinkind durchaus Sinn - nicht weil du einen magischen Unterschied riechst, sondern weil flüchtige organische Verbindungen echt weniger ausgasen, besonders in den ersten Wochen nach dem Anstreichen, und die sich entwickelnden Lungen von Kindern sind dafür empfindlicher als unsere. Die echte Frage ist, ob du den Geruch und die Kopfschmerzen merkst - wenn dich normale Farbnebel beim Streichen heftig zusetzen, wird sich Low-VOC merklich angenehmer anfühlen. Es ist keine reine Marketing-Masche, aber auch keine Nacht-und-Tag-Transformation; es geht eher darum, einen Reizstoff zu reduzieren, der ohnehin schon da war.

Wenn du ein Kleinkind hast, geht es beim echten Nutzen gar nicht darum, dass der Geruch schneller verschwindet - es geht darum, dass Farben mit niedrigem VOC-Gehalt in den Monaten nach dem Anstreichen viel weniger Stoffe in die Lungen deines Kindes abgeben, und das ist deutlich wichtiger als der erste Anstreichtag. Du merkst vielleicht selbst keinen dramatischen Unterschied, aber genau das ist der Sinn der Sache; die, die du *nicht* merkst, erfüllen ihren Zweck. Bevor du dich auf den 20 - 30%-Aufschlag festlegst, vergleiche ein paar Marken nebeneinander in deinem Baumarkt, da die Preise inzwischen konkurrenzfähiger geworden sind, und frag, ob sie irgendwelche Angebote oder Handwerkskunden-Rabatte haben - manchmal wird die Differenz klein genug, dass es eine einfache Entscheidung wird.

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