Der wirkliche Unterschied ist nicht der Kurs versus die Uni, sondern was für ein Mensch du bist und was du in fünf Jahren sein möchtest. Ich kenne Leute, die direkt zu Online-Kursen gegangen sind, schnell gelernt haben, einen Job gefunden haben und gut verdienen, aber ich kenne auch andere, die sich ohne Struktur und ohne Netzwerk verloren haben, das ihnen Türen geöffnet hätte. Die Uni gibt dir das, was man nicht sieht: ein Netzwerk, Zeit, um zu erkunden, ob Programmierung wirklich das Richtige für dich ist, und ein Papier, das an manchen Orten noch zählt. Ein Online-Kurs ist billiger und schneller, erfordert aber brutale Selbstdisziplin und dass du selbst nach Jobmöglichkeiten suchst.
Was dir keiner sagen wird: Du kannst beides kombinieren. Es gibt Leute, die einen verwandten Studiengang studieren (nicht unbedingt Informatik, manchmal Systemtechnik oder Ingenieurwesen) und gleichzeitig Online-Kurse machen, um spezifische Skills zu erwerben, die die Uni nicht vermittelt. Das gibt dir das Beste aus beiden Welten. Wenn deine Eltern dir die Uni finanzieren können und du Lust hast, gib es mindestens zwei Semester lang eine Chance. Wenn du dich danach bereust, kannst du immer noch abbrechen und dich mit mehr Klarheit darüber, was du lernen möchtest, in Online-Kurse stürzen.