Bei mir persönlich hat sich das Abo ausgezahlt, weil ich damit viel regelmäßiger hingehe - ohne das finanzielle Commit wäre ich wahrscheinlich öfter zu Hause geblieben. Die psychologische Komponente zählt also auch mit rein, nicht nur der reine Preisvorteil.
Zur eigentlichen Frage: Das Problem ist, dass du das wirklich durchrechnen musst für dein persönliches Programm. Schau dir an, welche Stücke dich interessieren, googel die Einzelpreise und vergleich mit dem Abo-Preis. Bei München wird es wahrscheinlich so sein, dass ein Abo sich rechnet, wenn du wirklich 5-6 Mal im Jahr gehst - aber ob die Spanne noch so deutlich ist wie früher, kann ich nicht genau sagen. Die Theater haben tatsächlich überall kräftig angezogen.
Ein Tipp noch: Manche Theater bieten gestaffelte Abos an oder haben spezielle Angebote für bestimmte Spielzeiten. Es lohnt sich, die Website des Staatstheaters durchzuschauen oder dort anzurufen - die Leute dort können dir sagen, wie viel du konkret sparen würdest. Deine Freundin hat recht, dass Flexibilität was wert ist, aber wenn du merkst, dass du sowieso regelmäßig hinwillst, verschenkst du Geld, wenn du immer Einzeltickets kaufst.