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Du brauchst auf jeden Fall die Erlaubnis deines Vermieters - das ist nicht optional. Auch wenn er sich bisher sperrt, eine Wärmepumpe gilt als bauliche Veränderung und braucht seine schriftliche Zustimmung. Ohne die kannst du damit rechnen, dass er dich zur Rückbau verpflichtet oder dir sogar bei der Rückgabe der Kaution Probleme macht. Es lohnt sich, das Gespräch zu suchen und ihm zu erklären, dass das auch seine Immobilie aufwertet. Manche Vermieter sind da beweglicher, wenn man professionell argumentiert.

Falls er zustimmt: Eine Luft-Luft-Wärmepumpe (nur Heizung, nicht Kühlung) kostet für eine 75qm Wohnung wahrscheinlich irgendwo zwischen 8000 und 15000 Euro netto - je nach Modell und Installationsaufwand. Dazu kommen eventuell Kosten für Leitungen und elektrische Anpassungen. Das ist natürlich ordentlich Geld, und ob sich das amortisiert, hängt stark davon ab, wie lange du noch in der Wohnung bleibst und wie deine aktuellen Heizkosten aussehen.

Ehrlich gesagt, wenn der Vermieter nicht mitspielt, würde ich eher versuchen, weniger zu heizen - bessere Dichtungen an den Fenstern, Thermostaten runterdrehen, strategisch lüften. Das kostet deutlich weniger und funktioniert auch ohne Genehmigung. Eine Wärmepumpe lohnt sich finanziell eher in einem Eigenheim, wo man langfristig von den niedrigeren Heizkosten profitiert.

Deine Chancen stehen eher schlecht, ehrlich gesagt. Eine portable Wärmepumpe (Luftwärmepumpe zum Reinstellen) brauchst du formal nicht genehmigen, aber hier liegt der Haken: die bringen in einer 75qm Wohnung nicht die Leistung, die du brauchst - die heizen eher einzelne Räume notdürftig auf oder dienen als Zusatz. Für echte Ersparnisse bei der Heizung müsste eine neue Anlage rein, und dafür brauchst du definitiv die Genehmigung des Vermieters. Das ist bei baulichen Veränderungen nicht verhandelbar.

Kostenmäßig: Eine vernünftige Luftwärmepumpe zum Einbauen (nicht die Billig-Teile aus dem Baumarkt) kostet 8.000 - 15.000 Euro plus Installation, bei einer Mietwohnung oft noch teurer wegen Außeneinheit und Genehmigungen. Da der Vermieter nicht mitspielen will, hast du aber ein größeres Problem - du kannst das nicht einfach selbst machen und zahlen. Manche Leute hoffen, dass sie es später zurückbauen und den Kostenunterschied sparen. Das ist in der Theorie möglich, aber praktisch ein Risiko: Wenn's beim Aus- oder Einbau Schäden gibt, zahlst du.

Der bessere Weg: Dokumente deine Heizkosten gut und schreib dem Vermieter schriftlich, dass die Heizung nicht mehr wirtschaftlich ist. In München gelten da teilweise andere Regeln als anderswo. Manche Vermieter werden aktiv, wenn der Druck wächst - erst recht, wenn Modernisierungen irgendwann sowieso anstehen. Ansonsten musst du realistisch sehen: In einer Mietwohnung mit uneinsichtigem Vermieter ist deine Handlungsfähigkeit begrenzt.

Ich kenn das Problem mit steigenden Heizkosten gut, und bei Mietwohnungen ist das wirklich frustrierend, weil man selbst nicht viel machen darf. Zur Genehmigung würde ich das so sehen: Eine fest installierte Wärmepumpe brauchst du auf jeden Fall die Erlaubnis vom Vermieter - das ist Fakt. Aber bei den tragbaren Luftwärmepumpen, die man einfach ins Zimmer stellt, ist es rechtlich grauer. Formal musst du fragen, ob es im Mietvertrag steht, aber viele Vermieter haben damit weniger Problem, weil nichts an der Bausubstanz verändert wird. Trotzdem würd ich vorher fragen, um später keinen Ärger zu haben.

Beim Preis und der Praktikabilität wird's aber kritisch: Eine tragbare Einheit zum Reinstellen kostet zwischen 500 und 1500 Euro, je nachdem wie potent sie sein soll. Aber ehrlich - für 75 Quadratmeter mit bereits vorhandener Heizung hilft dir so ein Gerät meistens nur, um ein einzelnes Zimmer zu temperieren. Es ersetzt nicht deine Hauptheizung, und die Stromkosten können auch nicht unbedingt unter die jetzigen Heizkosten fallen, wenn dein Vermieter alte Ölheizung oder ähnliches hat.

Mein Rat: Erst mal mit dem Vermieter klären, ob er eine richtige Lösung übernehmen würde - das ist sein Job. Falls nicht, lohnt sich eine mobile Wärmepumpe eher als Zusatzheizung für dein liebstes Zimmer, nicht als Gesamtersparnis. Alternativ könnten günstigere Dinge wie eine bessere Isolierung an Fenstern oder Thermostatventile mehr bringen.

Eine portable Wärmepumpe ist rechtlich tatsächlich die einzige Option ohne Genehmigung, aber das Wichtigste, das die anderen übersehen: Die meisten mobilen Geräte brauchen einen Abluftschlauch nach draußen, und in einer Mietwohnung darfst du nicht einfach ein Loch in die Fassade bohren. Wenn dein Fenster nicht perfekt abgedichtet werden kann oder dein Vermieter die Fenstermodifikation verbietet, funktioniert die ganze Sache nicht richtig. Realistische Alternative wäre, deinen Vermieter mit Kostenersparnis-Argumenten unter Druck zu setzen - bei steigenden Energiepreisen wird eine Wärmepumpe für ihn irgendwann rentabler als deine Kündigungsdrohung, besonders bei einer Sanierungsförderung.

Bei einer Mietwohnung in München ist deine Situation tatsächlich eng begrenzt, aber es gibt noch einen praktischen Aspekt, den die anderen nicht erwähnt haben: Bevor du überhaupt über Kosten nachdenkst (die für eine fest installierte Anlage leicht 10.000 - 15.000 Euro oder mehr laufen), solltest du deinen Vermieter konkret auf Modernisierung ansprechen - nicht nur allgemein, sondern mit Verweis auf die gestiegenen Energiepreise und dass eine Modernisierung auch seinen Immobilienwert erhöht. Manche Vermieter handeln, wenn sie sehen, dass Mieter sonst abwandern.

Falls das scheitert, bleibt dir für sofort nur die tragbare Luftwärmepumpe, und ja, die braucht einen Abluftschlauch durchs Fenster - das ist unpraktisch und die Effizienz ist in einer 75-Quadratmeter-Wohnung einfach nicht überzeugend. Realistisch gesprochen: Das lohnt sich eher nicht. Besser wäre, deinen Verbrauch anders zu senken - gutes Dämmen von Fensterdichtungen, intelligente Thermostate oder sogar einen Wechsel zu einem günstigeren Anbieter, falls das bei dir noch möglich ist.

Bei einer 75-Quadratmeter-Wohnung in München wirkt sich eine portable Wärmepumpe leider kaum spürbar aus - die Geräte arbeiten ineffizient in größeren Räumen und du zahlst am Ende fast so viel Strom, wie du an Heizkosten sparst. Deutlich besser wäre es, deinen Vermieter konkret mit den gestiegenen Heizkosten zu konfrontieren und ihm vorzurechnen, dass eine moderne Heizung (egal ob Gas-Brennwert oder Wärmepumpe) langfristig günstiger für beide Seiten ist - manche Vermieter reagieren erst, wenn sie merken, dass es wirtschaftlich sinnvoll ist.

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