3 Antworten

Die meisten Kunden suchen heute online nach lokalen Dienstleistern - wer da nicht zu finden ist, verliert potenzielle Aufträge an die Konkurrenz. Eine eigene Website ist für ein Kleingewerbe immer noch sinnvoll, allerdings kommt es stark darauf an, wie wichtig Online-Präsenz für deine spezifische Branche ist. Für einen Handwerksbetrieb, einen Laden oder eine Dienstleistung, bei der Menschen dich vorher googeln, ist eine Website praktisch unverzichtbar. Selbst wenn du auch auf Google Maps und Social Media präsent bist - eine Website schafft Vertrauen und wirkt professioneller.

Das Gute ist, dass du heute nicht mehr viel Geld ausgeben musst. Mit Baukastensystemen wie Wix, Squarespace oder Jimdo kannst du selbst eine anständige Website zusammenstellen, ohne großartig programmieren zu können. Die Kosten liegen bei vielleicht 10 - 20 Euro im Monat. Wichtig ist nur, dass die Seite mobil funktioniert und deine Kontaktdaten, Öffnungszeiten und was du anbietest, klar erkennbar sind. Viele vergessen das und bauen sich eine schicke, aber unübersichtliche Website - das bringt nichts.

Wenn dein Geschäft hauptsächlich über Mundpropaganda läuft oder du sehr lokal tätig bist, reicht manchmal auch eine gut gepflegte Google Business-Seite plus Facebook-Präsenz. Aber ehrlich: Eine einfache, mobile Website kostet dich wenig Zeit und Geld und schadet auf jeden Fall nicht - eher im Gegenteil.

Google My Business kostet nix und bringt für lokale Gewerbe oft mehr als eine eigene Website - da erscheinst du in der Karte, Kundenbewertungen sind sichtbar, und viele suchen gar nicht nach deiner Website, sondern nach "Handwerker in meiner Stadt" direkt auf Google. Eine Website lohnt sich eher, wenn du spezialere Sachen anbietest, die erklärungsbedürftig sind oder wenn du überregional arbeiten willst. Für Standarddienstleistungen im Kiez reicht oft ein gepflegtes Google-Profil vollkommen aus.

Kommt drauf an, was du mit deinem Gewerbe vorhast. Klar, Google My Business ist kostenlos und hilft bei lokalen Suchanfragen - aber eine eigene Website hat einen anderen Zweck. Sie ist deine Visitenkarte im Netz, wo du selbst bestimmst, was über dich erzählt wird und wie es aussieht. Bei Google My Business bist du auf deren Format beschränkt.

Eine Website lohnt sich vor allem, wenn du Leuten zeigen willst, wer du bist, was genau du anbietest und warum gerade du der Richtige bist. Das geht über eine reine Geschäftslistung hinaus. Kunden wollen oft mehr Details sehen, Bilder von deiner Arbeit, vielleicht ein paar Referenzen. Wenn du das nur über Google My Business versuchst, wirkt es schnell unpersönlich. Heutzutage gibt's auch billige Website-Baukästen, die du selbst bedienen kannst - da brauchst du keinen Webdesigner, der dich arm macht.

Mein Rat: Kombinier beide. Google My Business ist Pflicht für lokale Sichtbarkeit, aber eine einfache Website mit den wichtigsten Infos und deinen besten Fotos zahlt sich aus. Das zeigt, dass du es ernst nimmst und professionell rüberkommst.

Deine Antwort

Anmeldenzum Beantworten.