Mein Hund bellt viel, wenn Autos vorbeifahren - was kann ich tun?

Ich habe einen drei Jahre alten Shih Tzu, der jedes Mal verzweifelt wird, wenn er ein Auto vor dem Haus vorbeifahren hört. Er bellt ununterbrochen, erschreckt die ganze Nachbarschaft und ich kriege das nicht unter Kontrolle. Ich habe schon versucht, ihm Leckerlis zu geben, aber das funktioniert nicht. Gibt es irgendeine Technik oder muss ich einen Hundetrainer anrufen?

3 Antworten

Dieses Verhalten kommt normalerweise von Angst oder Hypervigilanz, und Leckerlis allein funktionieren nicht, weil du das eigentliche Problem nicht löst. Versuch erst mal, die Reize zu reduzieren: Schließ die Vorhänge, spiel Hintergrundmusik oder White Noise ab, um das Geräusch der Autos zu überlagern, während du mit ihm an der Desensibilisierung arbeitest - fang mit Autogeräuschen auf ganz leise Lautstärke an, während er frisst oder spielt, und steiger dich dann schrittweise. Wenn das in ein paar Wochen nicht funktioniert, hilft dir wirklich ein Hundetrainer weiter, weil er erkennen kann, ob es Angst, Territorialverhalten oder etwas anderes ist, und macht einen konkreten Plan für deine Situation.

Was normalerweise hilft, ist, den Hund Stück für Stück an die Geräusche zu gewöhnen - so wie ein Video mit Autogeräuschen in ganz niedriger Lautstärke abspielen, während du mit ihm spielst oder ihm ein besseres Leckerli gibst, und dann mit der Zeit langsam lauter machen - das dauert Wochen, ist keine Zauberei. Wenn das nach ein paar Monaten nicht funktioniert, dann würde ein Hundetrainer, der sich mit Verhaltensproblemen auskennt (nicht so einer, der nur "Sitz" beibringt), die Sache bewerten können, um zu schauen, ob es wirklich Angststörung ist, und könnte dann ein gezieltes Training vorschlagen.

Das beste ist, den Hund schrittweise an Autogeräusche zu gewöhnen, so eine Art Desensibilisierung - fang damit an, Verkehrslärm leise abzuspielen, während du mit ihm spielst oder ihm Leckerlis gibst, und erhöh die Lautstärke peu à peu. Das Problem, wenn du ihm nur Leckerlis gibst, ist, dass er in Panik-Modus ist und das Futter nicht richtig verarbeiten kann, also macht die Belohnung in dem Moment keinen Sinn für ihn. Wenn sich nach ein paar Wochen konsistentes Training nichts bessert, dann lohnt sich wirklich, einen Hundetrainer zu holen, denn es könnte ernstere Angststörung sein, die professionelle Behandlung braucht oder sogar beruhigende Ergänzungsmittel vom Tierarzt.

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