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Ich schau da gerne bei lokalen Handwerkern vorbei - Seifenmacher, kleine Schokoladenproduzenten oder sowas - die verkaufen oft einzelne Produkte, mit denen man sich seinen eigenen Kalender zusammenstellen kann, und das Zeug ist meist deutlich nachhaltiger als die Massenware. Alternativ gibt's auch immer mehr Läden, die spezielle nachhaltige Adventskalender anbieten, einfach mal bei Bio-Märkten oder plastikfreien Läden in deiner Nähe fragen. Online findest du auch auf Etsy kleine Hersteller, die sowas individuell machen - kostet vielleicht ein bissl mehr, aber dann weißt du wenigstens, was drin ist und dass nicht tonnenweise Müll anfällt.
Bei nachhaltigen Adventskalendern würde ich noch auf secondhand-Optionen achten - gerade auf Flohmärkten oder in Online-Gruppen findet man oft schöne alte Holzkalender oder Stoffbeutel, die man dann neu befüllen kann. Das ist eigentlich die nachhaltigste Lösung, weil nichts Neues produziert werden muss. Viele Leute haben so Dinger im Keller rumliegen und geben sie gerne ab.
Wenn du dann selbst befüllen willst, macht es auch Sinn zu überlegen, ob du Verpackungsmüll sparen kannst - also lieber lose Nüsse, Trockenfrüchte, kleine selbstgebackene Sachen statt einzeln verpackter Süßkram. Manche Leute füllen auch mit kleineren nützlichen Dingen wie Kerzen, Ölen oder Tees - halt Zeug, das die Person eh braucht statt reinem Konsumkram.
Hast du denn schon eine Idee, was der Kalender kosten darf, oder soll es eher um minimalen Müll gehen?
Mein Favorit sind immer noch selbstgestaltete Kalender aus Papier, die man mit getrockneten Pilzen, Tee oder Nüssen füllt - das klingt komisch, aber ich habe das letztes Jahr gemacht und die Beschenkten haben sich richtig gefreut, weil es persönlich war und man die ganze Verpackung danach noch kompostieren konnte. Man kann sich auch einfach 24 kleine Papiertüten nehmen, die sind günstig und biologisch abbaubar, und dann je nach Budget mit lokalen oder selbstgemachten Sachen füllen. Das Schöne daran ist, dass man genau weiß, was drin ist und wie viel Müll am Ende anfällt - meist keiner.
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