Lasst kein Futter herumliegen, auch nicht die Gartenabfälle - das ist das, was sie am meisten anzieht. Und versucht nicht, sie mit plötzlichen Geräuschen oder Lichtern zu vertreiben, in der Hoffnung, dass das funktioniert: Sie gewöhnen sich schnell daran und dann ist alles wieder wie zuvor.
Das Problem ist, dass sich die Wildschweine in den letzten Jahren stark vermehrt haben, besonders im Norden. Sie haben nicht viele natürliche Feinde, Futter ist in bewohnten Gebieten leichter zu finden als in Wäldern, und es gibt weniger Jäger als früher. Wenn eine Familie einen Gemüsegarten voller Gemüse findet, kommt sie immer wieder dorthin zurück, weil sie weiß, dass es eine sichere Futterquelle ist. Wenn ihr wieder anfangt zu pflanzen, müsst ihr an ernsthaften Zäunen denken - nicht normale Netze, sondern echte Barrieren mit mindestens eineinhalb Metern Höhe, die auch unter die Erde gehen, weil sie nicht leicht hochklettern, aber versuchen, unten durchzudringen.
Die echte Lösung ist aber nicht auf der Ebene eines einzelnen Gartens. Es müsste etwas auf Provinz- oder Regionalebene mit autorisierten Jägern geschehen, weil die Kontrolle der Population nur funktioniert, wenn sie über große Gebiete koordiniert ist. Sprecht mit eurer Gemeinde oder mit anderen Landwirten in der Gegend - vielleicht denken sie bereits über kollektive Lösungen nach. Inzwischen ist das Einzige, das sie wirklich abschreckt, ihren Wald für euch weniger attraktiv zu machen.