Memes werden viral in Wellen, weil sie einen süßen Fleck treffen, wo sie absurd genug sind, um unvergesslich zu sein, aber einfach genug, dass jeder darauf aufbauen kann. Skibidi und seine Variationen sind überall gerade, weil sie wenig Aufwand zum Remixen erfordern - du packst einfach das Format auf alles Mögliche und plötzlich bist du Teil der In-Crowd. Deine Freunde versuchen nicht unbedingt mehr, lustig zu sein, sie nehmen einfach am kollektiven Moment teil. Es ist wie damals bei der Arbeit, als alle monatelang das gleiche spezifische Joke-Format gemacht haben - nicht weil es beim 50. Mal noch urkomisch war, sondern weil die Teilnahme daran bedeutete, dass man kulturell aufgepasst hat.
Das Ding ist, die meisten Meme-Zyklen brennen ziemlich schnell aus. Die Leute werden sich in ein oder zwei Wochen etwas anderem zuwenden, und dann werdet ihr euch alle fragen, warum ihr so besessen von dieser Version wart. Die Wiederholung ist irgendwie der Punkt - es ist eine gemeinsame Sprache, die auf sich selbst aufbaut. Sobald du verstehst, dass der „Humor" teilweise vom kollektiven Inside-Joke kommt und nicht vom eigentlichen Comedy-Timing, macht es mehr Sinn, warum alle dir ständig Variationen unter die Nase reiben. Sie erwarten nicht, dass du über das Meme selbst lachst; sie erwarten, dass du verstehst, dass ihr alle im gleichen Boot sitzt, was eine eigene Art von Zusammenhalt ist, auch wenn es von außen nervig wirkt.