In den letzten Jahren erlebt Neurowissenschaftsfantastik einen echten Aufschwung, aber ehrlich gesagt - Bücher, die die Tiefe von „Neuromancer" oder „Ghost in the Shell" erreichen würden, gibt es gar nicht so viele. Was relativ neu ist und sich wirklich ernsthaft mit dem Hochladen von Bewusstsein auseinandersetzt, würde ich dir raten, dir science-fiction-Romane anzuschauen, in denen die Autoren nicht einfach nur unterhalten, sondern philosophisch an die Frage von Identität und Persönlichkeitskopie herangehen. Oft erscheinen interessante Arbeiten nicht als eigenständige Romane, sondern als Geschichten in Anthologien oder auf spezialisierten Plattformen, daher lohnt sich ein Blick auf die Longlistschlachten von Preisen wie „Hugo" oder „Nebula" - dort findet man normalerweise echte Schätze.
Was die Interaktion zwischen Mensch und Maschine betrifft, funktioniert das besser in kürzeren Formen - in Kurzgeschichten, wo die Autoren sich auf eine zentrale Idee konzentrieren können, ohne die Geschichte über einen ganzen Roman zu strecken. Ich würde dir raten, nach Sammlungen von Science-Fiction der letzten 2 - 3 Jahre zu suchen, statt nach konkreten Titeln, denn der Markt ist sehr beweglich, und das, was gerade noch „gerade erschienen" wirkt, kann morgen schon von etwas Neueren verdrängt werden. Schau dir Rezensionen auf großen Science-Fiction-Seiten und in Foren an - dort geben sich Fans des Genres in Echtzeit gegenseitig Tipps, was wirklich lesenswert ist.