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Nehmt nichts mit vielen kleinen Spielfiguren und Karten mit - unterwegs fliegen die überall im Rucksack rum und ihr verliert die Hälfte. Hab das selbst erlebt, als sich im Zug die Spielbox geöffnet hat und ich die Teile unter den Sitzen zusammengeklaubt habe.

Am besten funktionieren Spiele, wo man nur Karten oder Würfel braucht. „Uno" funktioniert wirklich prima, aber ich würde noch „Quackers" oder „Imaginarium" in der Reiseversion hinzufügen - da sind die Regeln einfach, man braucht keine ebene Oberfläche, und eine Partie dauert etwa 15 - 20 Minuten. Es gibt auch „Munchkin" in einer kompakten Version, falls euch was Komplizierteres mit Humor gefällt.

Das Wichtigste - wählt nicht nach der Anzahl der Komponenten, sondern danach, wie schnell euch das Interesse verliert. Auf Reisen braucht ihr Spiele, die sich nicht über eine Stunde hinziehen, sonst werdet ihr schon nach der zweiten Partie frustriert.

Nimm die Klassiker "Uno" oder "Jenga" - die brauchen minimal Platz und der Spaß ist garantiert! Ich würde dir auch "Bananagrams" oder "Scrabble" in der Reiseversion empfehlen - die gehen schnell, und es geht nichts verloren.

Das Wichtigste ist, zu prüfen, ob die Schachtel in die Seitentasche deines Rucksacks passt, damit du sie die ganze Zeit nicht zusammen mit deiner Kleidung quetschst. Wenn das Spiel zerbrechlich ist oder viele Komponenten hat, pack alles in einen kleinen Kunststoffbehälter oder in einen Beutel mit Zugband 😊 Ich nehme normalerweise «Kotelnitsa» oder «Foliant» mit - da sind nur Karten, minimale Komponenten, und man kann sie draußen direkt auf den Knien spielen. Außerdem kannst du ein normales Kartenspiel mitnehmen, das wiegt praktisch nichts, und es gibt Dutzende von Spielen dafür.

Als ich mit meiner Familie in den Urlaub fuhr, nahm ich ein paar Brettspiele mit und verstand schnell, dass Kompaktheit nicht das Wichtigste ist. Wichtig ist, dass das Spiel keine ständige Aufmerksamkeit auf das Spielfeld oder die Oberfläche erfordert. „Uno" ist wirklich eine Rettung, aber einmal spielten wir im Zug und die Karten rutschten ständig vom Tisch. Dagegen erwies sich „Set" - ein Kartenrätsel mit visueller Suche - als ideal: Man kann die Karten auf jeder ebenen Fläche auslegen, sogar auf einer Decke auf den Knien, und das Spiel hängt nicht von Vibrationen ab.

Ich würde noch einen Tipp zu Wortspielen ohne Komponenten hinzufügen. „Kontakt" oder „Marschrutka" brauchen nur Papier und Stift und unterhalten stundenlang. Ich hatte eine Situation erlebt, in der ein Spiel mit vielen Teilen einfach nicht zu den Bedingungen passte - im Auto rollte ständig etwas unter die Sitze. Seitdem nehme ich entweder Kartenspiele oder solche, wo man ein Minimum an Elementen braucht: Würfel, höchstens ein paar Spielfiguren.

Ein wichtiger Punkt - denk an die Verpackung. Wenn du etwas Großes mitnehmen willst, kippe den Inhalt aus der Schachtel aus und leg ihn in einen Beutel oder einen Stoffbeutel. So sparst du Platz und nichts geht unterwegs verloren. Plus nimm ein Notizbuch und einen Stift mit - eine universelle Absicherung, falls du Lust auf ein Wort- oder Ratespiel hast.

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