Das Wichtigste ist: erwartet nicht, dass Rust wie Python ist, nur mit Klammern. Das ist eine ganz andere Kontrollstufe. Der Compiler meckert nicht ohne Grund - er schützt euch vor Memory Leaks und Race Conditions, die in Python unter den Teppich gekehrt werden. Macht zuerst das offizielle Tutorial „The Book" (Rust Programming Language) - es ist genau für solche geschrieben, die von anderen Sprachen wechseln. Dort wird ownership und borrowing nicht als Mathematik, sondern als praktische Anwendung erklärt. Schreibt parallel kleine Programme, keine großen ehrgeizigen Projekte.
Mit Lifetimes wird es anfangs tierisch frustrierend. Der Rat ist simpel: versucht nicht zu erraten, wie man sie schreibt. Schreibt Code, der Compiler meckert, ihr lest die Fehlermeldung (in Rust sind sie normalerweise aussagekräftig), und behebt sie. Nach ein paar Monaten wird es anfangen, logisch zu wirken. Das Rust Playground im Browser hilft sehr, da seht ihr direkt das Feedback, ohne umständliche Installationen.
Ressourcen: The Book (kostenlos auf der Website), dann Rustlings - kleine Übungen, die euch zum Schreiben von echtem Code zwingen. Wenn die Sprache nicht hängenbleibt - schaut euch irgendeinen Videokurs auf YouTube an, manche erklären die Konzepte verständlicher. Das Wichtigste ist, gebt nicht im ersten Monat auf, wenn es sich anfühlt, als würdet ihr nichts verstehen. Das ist völlig normal.