YouTube Live ist wahrscheinlich deine beste Option, wenn du eine echte Alternative mit ordentlicher Reichweite möchtest. Der Algorithmus funktioniert dort ganz anders als auf Twitch - du bekommst Empfehlungen basierend auf deinen Abos und deiner Verlaufshistorie statt nur auf das, was gerade trendet, sodass du kleinere Creator mit Nischen-Content tatsächlich finden kannst. Discord-Server sind dafür auch riesig geworden; viele Streamer hosten dort Communities, in denen sie ankündigen, wenn sie live gehen, und du lernst Leute auf eine Art kennen, die in einem massiven Chat nicht passiert. Der Nachteil ist, dass du von Anfang an proaktiver sein musst, um diese Communities zu finden.
Wenn du was speziell für Gaming möchtest, das ist Kick - es hat Streamer mit garantierten Verträgen angezogen, aber das Community-Gefühl entwickelt sich immer noch im Vergleich zu älteren Plattformen. Facebook Gaming hat hier und da solide Communities, aber es wirkt fragmentiert. Für Creative-Arbeit speziell haben einige Leute sind zu Plattformen wie Rumble gewechselt oder streamen direkt über ihre eigenen Websites, aber das ist selten. Der eigentliche Trick ist, Discord-Server und Subreddits für Spiele oder Creative-Nischen beizutreten, die dir wichtig sind - dort posten die Leute jetzt ihre Stream-Zeitpläne. Du wirst weniger Zeit damit verbringen, den Algorithmus zu durchsuchen, und mehr Zeit damit, Leute zu schauen, die deine Interessen teilen.