Ich habe mal einem Bekannten geholfen, sein Umzugsbudget zwischen Städten zu kalkulieren, und hier ist das eigentliche Problem: Manche rechnen nur die großen Posten wie den Transport von Möbeln und die erste Miete ein, andere wiederum fangen an, bei jedem Rubel zu raten. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Das Wichtigste ist, eine Liste aller Ausgaben für die ersten drei Monate zu machen, nicht für ein Jahr, denn danach normalisiert sich das Leben. Dazu gehört der Transport (ob du das Auto mitnimmst oder ob du eines kaufen musst), Möbel- und Güterversand, Kaution + erste Mietrate, Anmeldung am neuen Ort falls nötig, eventuell Umregistrierung von Dokumenten. Dann kommen Nebenkosten, Internet, vielleicht neue Möbel, falls die Wohnung leer ist.
Zur Kompensation durch die Firma - das muss man wirklich vor der Vertragsunterzeichnung klären, solange sie noch verhandlungsbereit sind. Viele rechnen mit einem Relocation-Paket, wie oben erwähnt, aber es gibt auch die, die überhaupt nichts zahlen. Du kannst direkt fragen: Übernehmt ihr einen Teil der Kosten, welchen genau und wie wird das dokumentiert. Wenn sie Nein sagen - rechne sofort durch, ob du das allein tragen kannst oder ob du von ihnen Unterstützung brauchst, zum Beispiel in Form eines Gehaltszuschlags für den Anfangszeitraum.
Und noch ein Punkt - in Kasan ist die Mietlage fast wie in Samara, nicht teurer, aber Kaution und Vorauszahlung werden gleichzeitig fällig, das kann eine ordentliche Summe sein, wenn es eine gute Wohnung ist. Ich kenne jemanden, der kam an und lebte danach einen Monat in einer leeren Wohnung, weil für Möbel kein Geld mehr übrig war - das hatte er nicht eingeplant. Schau erst auf Avito oder Avillon nach Wohnungsangeboten, informier dich über die echten Preise konkret in dem Bezirk, wo du arbeiten wirst, dann rechne oben drauf noch 20 - 30 Prozent für Überraschungen wie eine kaputte Waschmaschine oder neue Vorhänge.