Die Zeitungstechnik mit Kleisterpaste funktioniert hervorragend und ist genau das, was deine Mama gemacht hat. Ich habe mehrere davon gebastelt, als meine Nichten und Neffen kleine waren. Das Wichtigste ist, dass der Kleister richtig gemacht ist: du kochst Wasser mit Mehl (wie ein dünner Brei, ohne Klumpen), lässt es abkühlen und fertig. Manche geben ein bisschen Salz dazu, damit es länger hält, was Sinn macht, wenn es eine Zeit lang draußen vor der Party stehen soll.
Um die Struktur zu bauen, nimmst du einen großen aufgeblasenen Ballon als Basis, klebst ihn mit Tape auf einem dicken Karton fest, damit er nicht verrutscht. Dann zerrreißt du Zeitungspapier in nicht zu breite Streifen, tränkst jeden in den Kleister und wickelst sie um den Ballon herum, überlappt sie wie Dachziegel. Du brauchst ziemlich viele Schichten, mindestens 8 oder 10, damit es stabil wird. Während es zwischen den Schichten trocknet (am besten wartest du einen oder zwei Tage), kannst du das Gesicht, die Ohren oder was auch immer mit Karton oder Pappmaché machen. Sobald es schön hart ist, markierst du, wo das Loch für die Süßigkeiten hin soll, schneidest es vorsichtig aus, und dann ist es bereit zum Anmalen oder Dekorieren mit Farbe oder buntem Papier.
Das mit dem Kleister, der durch Feuchtigkeit abgeht, stimmt, also wenn sie draußen spielen und es viel Sonne gibt oder es ist feucht, kleb das letzte Papier lieber mit selbstgemachtem Kleister fest, aber stell sicher, dass die unteren Schichten gut trocken sind. Wenn du willst, dass es superrobust ist, kannst du die letzte Schicht mit dickererem Papier machen.