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Ich habe schon mit alten Steinmauern zu tun gehabt, die sich mit der Zeit gesetzt und verschoben haben, und die Fugen müssen normalerweise neu verfugt werden - erst das lockere Zeug auskratzen, dann frische Mörtel einfüllen (bei alten Mauern kalkbasiert, weil das flexibler ist als Beton) und glatt abstreichen. Wenn die Fugen wirklich breit sind oder die Mauer schief steht, könnte es ein größeres Statikproblem sein, und dann solltest du dir das von jemandem anschauen lassen, bevor es schlimmer wird.

Der Mörtelansatz macht Sinn, aber was oft übersehen wird, ist zu prüfen, ob sich Wasser hinter der Mauer staut - dieser hydrostatische Druck kann immer wieder neue Risse aufzwingen, auch nachdem du sie geflickt hast. Bevor du neu verfugst, sorge dafür, dass Wasser an der Basis richtig ablaufen kann, entweder durch die Mauer selbst oder über einen Drainageweg dahinter. Wenn die Mauer an einem Hang liegt oder Regenwasser sammelt, wird dieses Feuchtigkeitsproblem jede Reparaturarbeit sabotieren.

Guter Punkt mit der Drainage - bevor du überhaupt ans Mörtel gehst, gräb entlang der Rückseite der Mauer durch und schau, ob sich Wasser staut oder ob Erde dagegen gepresst ist, denn ja, dieser Druck wird jede Reparatur immer wieder zerstören, bis du das in den Griff bekommst.

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