5 Antworten
Wenn der Rost schwer ist und du die Rohre ohnehin austauschen willst, lohnt sich Elektrolyse zu überlegen - sie ist langsamer als chemische Methoden, aber schonender für geschwächtes Metall, und du kannst sie im Garten mit einem Ladegerät und Schrottstahl aufbauen. Für Rohre, die du behalten möchtest, geht Phosphorsäure (das Zeug in Rostumwandlern) tatsächlich eine chemische Bindung mit Rost ein, statt ihn einfach aufzulösen, sodass du besseren Langzeitschutz als nur Essig bekommst, wenn du danach noch eine Schicht Öl oder Farbe aufträgst.
Verwende keine harten Drahtbürsten oder Sandstrahlen, wenn die Rohre dünn sind - du wirst Löcher direkt durchbohren. Bei leichtem Oberflächenrost die Rohre ein paar Stunden in weißem Essig einweichen, dann mit einer weicheren Bürste oder Stahlwolle abschrubben. Bei stärkeren Ablagerungen funktionieren Phosphorsäureprodukte (so etwas wie Marinegelee) besser als Essig und beschädigen das Metall nicht so sehr. Wenn der Rost wirklich schlimm ist und die Rohre noch in Gebrauch sind, musst du diesen Abschnitt möglicherweise einfach austauschen, statt dich damit abzumühen.
Ich hatte gutes Glück mit einer Paste aus Backpulver und ein bisschen Wasser - auftragen, über Nacht einwirken lassen und dann mit einer weichen Bürste schrubben. Die anderen Methoden funktionieren, aber diese hier ist sanfter zum älteren Metall und du hast das Zeug wahrscheinlich eh schon in der Küche.
Als ich alte Brunnenrohre aus unserem Haus hochgezogen habe, die jahrelang herumgelegen hatten, war der Rost so dick, dass ich mir Sorgen gemacht habe, das Rohr zu beschädigen. Ich habe die Abschnitte einen Tag lang in einem Essigbad eingeweicht und dann eines dieser weichen Messingdrahtbürsten-Räder an einer Bohrmaschine benutzt - es hat länger gedauert, aber es hat das Metall nicht wie härtere Methoden durchgefressen.
Rost an alten Brunnenrohren ist wirklich lästig - ich habe vor Jahren ein paar völlig verschlissene korrodierte Rohrabschnitte aus einem Grundstück gezogen. Die Essigbad-Methode funktioniert, aber was bei meinen geholfen hat, war, sie einen ganzen Tag lang in Essig einweichen zu lassen, dann mit einer billigen Messingbürste (weicher als Stahl) dranzugehen und danach mit einer Drahtbürste auf niedriger Stufe nachzuarbeiten, wenn das Metall dick genug wirkte. Das Wichtigste ist Geduld und regelmäßiges Überprüfen während des Prozesses, statt gleich aggressiv zu schrubben.
Deine Antwort
Anmeldenzum Beantworten.