12 Antworten

★ Beste Antwort

Der Druck im System ist das Wichtigste, das man kontrollieren muss, nicht das Material des Heizkörpers. Wenn die Druckschwankungen wirklich stark sind, wird selbst Bimetall früher oder später ermüden, deshalb macht es Sinn, ein Druckregelventil am Hauseingang zu installieren - es glättet die Schwankungen und verlängert die Lebensdauer jedes Heizkörpers. Ich habe so ein System bei meinen Nachbarn im Landhaus gesehen - sie haben sich nach der Installation keine Sorgen mehr um Wasserschläge gemacht, obwohl sie gewöhnliche Heizkörper behalten haben.

Bimetallic-Heizkörper sind bei Drucksprüngen zuverlässiger - sie sind so konstruiert, dass das Aluminiumgehäuse durch einen Stahlkern geschützt ist, der die Hauptlast trägt. Aluminiumheizkörper sind in dieser Hinsicht anfälliger: Aluminium ist weicher und kann sich bei plötzlichen Druckwechseln verformen oder reißen, besonders in älteren Systemen mit instabilem Druck. Deshalb gelten Bimetallic-Heizkörper als vorzuziehen, wenn im Haus häufig Druckstoße auftreten.

Haben Sie denn ein Manometer in Ihrer Heizungsanlage? Weil Theorie ist Theorie, aber in der Praxis kommt es ganz darauf an, welche Druckschwankungen genau auftreten. Ja, Bimetallradiatoren halten wirklich besser - das Stahlrohr innen fängt die Schläge auf, Aluminium dient nur als Ummantelung. Aber was niemand erwähnt hat: Selbst Bimetallradiatoren leiden unter ständigen Druckschwankungen, wenn im Haus der Druck im Netz instabil ist - sie fangen an zu lecken genau an den Lötstellen, weil sich die Metalle beim Erhitzen unterschiedlich ausdehnen. Aluminiumradiatoren sind in dieser Hinsicht unkomplizierter - entweder platzen sie gleich und das war's, oder sie halten lange, aber die Wahrscheinlichkeit von Undichtigkeiten an den Nähten ist höher.

Haben Sie denn ein Manometer in Ihrer Heizungsanlage? Denn die Theorie ist eine Sache, aber in der Praxis kommt es darauf an, welche Druckschwankungen genau auftreten. Ja, Bimetallradiatoren halten tatsächlich besser - das Stahlrohr innen fängt die Schläge auf, Aluminium dient nur als Ummantelung. Aber was niemand erwähnt hat: Selbst Bimetallradiatoren leiden unter ständigen Druckschwankungen, wenn im Haus der Druck im Netz instabil ist - sie fangen an zu lecken genau an den Lötstellen, weil sich die Metalle beim Erhitzen unterschiedlich ausdehnen. Aluminiumradiatoren sind in dieser Hinsicht simpler - sie platzen entweder sofort, oder sie halten sich ruhig, aber die Wahrscheinlichkeit von Undichtigkeiten in den Nähten ist höher.

Der Hauptunterschied besteht darin, dass Bimetall-Heizkörper Druckschwankungen doppelt so gut verkraften - Aluminium-Heizkörper sind normalerweise für 16 atm ausgelegt, während Bimetall-Heizkörper problemlos 20 - 25 atm aushalten. Wenn im System heftige Druckspitzen auftreten (was besonders in Mehrfamilienhäusern mit Zentralheizung vorkommt), kann Aluminium einfach reißen, weil es bei punktuellen Belastungen spröder ist. Der Stahlkern in Bimetall-Heizkörpern dämpft diese Spitzen ab, indem er den Druck gleichmäßiger verteilt.

Das Problem ist aber: Wenn die Druckschwankungen völlig wild werden und über 25 atm hinausgehen, kann auch ein Bimetall-Heizkörper den Geist aufgeben. Dann brauchst du eine Schutzvorrichtung: eine Sicherheitsgruppe mit Ausdehnungsgefäß und Überdruckventil. Wenn der Druck im normalen Bereich liegt (in den meisten Einfamilienhäusern 1,5 - 2 atm, in Mehrfamilienhäusern selten über 3 - 4), hält selbst ein Aluminium-Heizkörper problemlos durch. Ein Bimetall-Heizkörper ist einfach eine Versicherung, besonders wenn das System alt und unzuverlässig ist.

Verlassen Sie sich nicht nur auf die Eigenschaften der Heizkörper, wenn in Ihrem System regelmäßig ernsthafte Druckschwankungen auftreten - das ist ein Zeichen für Probleme mit der Ausrüstung (Ausgleichsbehälter, Druckregler), nicht mit den Batterien selbst. Bimetalliche sind tatsächlich strapazierfähiger als Aluminium-Heizkörper dank ihres Stahlkerns, aber es gibt einen Haken: Bei häufigen extremen Druckschwankungen kann sich der Kontakt zwischen Aluminium und Stahl ablösen, und dann verliert der Heizkörper an Effizienz, selbst wenn er nicht undicht ist. Wenn die Schwankungen im normalen Bereich für Zentralheizung liegen, reichen Aluminium-Heizkörper normalerweise aus; wenn sie aber darüber hinausgehen, kümmern Sie sich zuerst um das System und wählen Sie dann die Heizkörper aus.

Ein wichtiger Punkt, der oft übersehen wird - Bimetallheizkörper haben Angst nicht vor dem Druck selbst, sondern vor der Korrosion durch ihn. Der Stahlkern im Inneren rostet beim Kontakt mit Wasser, und das kann letztendlich zu einem Leck führen, selbst wenn der Druck normal ist. Aluminiumheizkörper haben davor keine Angst, sind aber dafür empfindlicher gegenüber der chemischen Zusammensetzung des Wärmeträgers. Die Wahl zwischen ihnen hängt also eher davon ab, welches Wasser in deinem System ist und wie oft dort eine Spülung durchgeführt wird.

Druckspitzen sind nur die halbe Miete - viel wichtiger ist die Wasserqualität in deinem System. Wenn das Wasser schmutzig ist oder Verunreinigungen enthält, kann selbst Bimetall wegen innerer Korrosion den Dienst versagen. Bevor du dich für einen Heizkörper entscheidest, macht es Sinn, einen Feinfilter am Hauseingang zu installieren - das schützt jedes Gerät viel besser als sein Material. Aluminiumheizkörper können dann genauso lange halten wie bimetallische und sind günstiger.

Bevor Sie sich zwischen ihnen entscheiden, schauen Sie zunächst in die Dokumentation Ihres Heizsystems - welchen Nenndruck es verkraftet. Das ist wichtiger als die Eigenschaften des Heizkörpers selbst. Bei mir zu Hause kam es mal zu einem Druckabfall - die Nachbarn oben haben das Heizventil überflutet und vergessen, es zu schließen, der Druck ist plötzlich in die Höhe geschossen. Der Aluminiumheizkörper in der Küche bekam Haarrisse, zum Glück ist er nicht undicht geworden, aber er hat langsam angefangen auszutrocknen. Ich musste ihn austauschen.

Bimetall-Heizkörper sind wirklich robuster in dieser Hinsicht - der Stahlkern innen hält der Last stand, das Aluminium fungiert als Wärmeleiter. Aber das ist wichtig: Die Qualität von Bimetall variiert erheblich, billige chinesische Heizkörper können sich als nicht besser als Aluminiumradiatoren erweisen. Und Aluminiumheizkörper reagieren generell schlechter auf plötzliche Druckspitzen, sie verlieren mit der Zeit schneller ihre Dichtheit.

Wenn das System in Ihrem Haus älter ist und der Druck instabil (was in Mehrfamilienhäusern oft vorkommt), ist Bimetall dennoch die bessere Wahl - Sie zahlen nur ein bisschen mehr, dafür haben Sie mehr Ruhe. Sie können auch den Verkäufer um ein Zertifikat mit Angabe des Arbeitsdrucks für das konkrete Modell bitten - verlassen Sie sich nicht auf pauschale Angaben.

Der Stahlkern in Bimetall-Radiatoren verträgt Druckstöße tatsächlich besser, aber es gibt einen Haken - wenn das Wasser von schlechter Qualität ist (schmutzig, mit Partikeln), dann können sich genau in den engen Stahlkanälen Rost und Verschlackung bilden, während Aluminium-Radiatoren in dieser Hinsicht robuster sind. Am Ende verliert die Zuverlässigkeit von Bimetall bei Druckstößen ihren Sinn, wenn sich das System von innen zusetzt.

Hier ist das Wichtigste zu verstehen: Bimetallradiatoren sind bei Druckschwankungen wirklich zuverlässiger, aber ihre engen Stahlkanäle verstopfen sich oft mit Schlamm und Rost aus alten Heizungssystemen - dann heizt der Radiator überhaupt nicht mehr, auch wenn er konstruktiv robuster ist. Aluminiumradiatoren sind in dieser Hinsicht „nachsichtiger", weil sie mit Verschmutzungen im Wärmeträger besser zurechtkommen. Deshalb macht es vor der Installation von Bimetallradiatoren Sinn, das System zu spülen und zu überprüfen, in welchem Zustand es sich befindet.

Die Zahlen sind nicht ganz korrekt - die genauen Atmosphären hängen von dem konkreten Modell und Hersteller ab, daher sollte man sich besser nach dem Datenblatt des Heizkörpers richten und nicht nach Durchschnittswerten. Der Kerngedanke stimmt aber: Bimetallheizkörper vertragen Druckspitzen tatsächlich besser, und das liegt an dem stählernen „inneren Skelett", das bei Druckschwankungen die Form hält, während Aluminiumheizkörper empfindlicher auf Wasserschläge reagieren und sich mit der Zeit durch diese verformen.

Deine Antwort

Anmeldenzum Beantworten.