Welcher elektrische Heizkörper verbraucht zu Hause am wenigsten Strom?

Ich habe eine kleine Wohnung in Buenos Aires und wollte meinen alten Heizstrahler austauschen, weil die Stromrechnung immer teurer wird. Ich habe gesehen, dass es Heizstrahler verschiedener Typen gibt, und ich weiß nicht, welcher wirklich weniger Strom verbraucht. Hat jemand Erfahrung mit Marken, die nicht so viel Energie fressen?

4 Antworten

★ Beste Antwort

Elektrische Heizgeräte verbrauchen im Grunde das Gleiche: Die Leistung in Watt, die du siehst, ist das, was du zahlen wirst, egal welche Marke. Ein 1000-W-Heizgerät kostet dich beim Strom gleich viel, ob es ein Ölradiator, ein Keramikpaneel oder was auch immer ist, weil sie alle Strom auf die gleiche Weise in Wärme umwandeln. Was wirklich zählt, ist, dass du nur die Leistung nutzt, die du brauchst: Wenn deine Wohnung klein ist, nimm einen mit 750W oder maximal 1000W und benutze ihn nur in dem Zimmer, in dem du gerade bist, anstatt die ganze Wohnung zu heizen. Schau dir auch die Modelle mit Thermostat an, die sich automatisch ausschalten, wenn sie eine bestimmte Temperatur erreichen, denn das spart dir während des Tages wirklich Stromverbrauch.

Der Energieverbrauch hängt direkt von den Watt ab, die du nutzt, das stimmt. Aber der Trick liegt darin, wie du sie einsetzt, nicht welche Marke du kaufst. Ein Radiator mit 1000W verbraucht genauso viel wie ein anderer mit 1000W, wichtig ist nur, dass du ihn nicht den ganzen Tag auf höchster Stufe laufen lässt, ohne darüber nachzudenken.

Was wirklich einen Unterschied macht, ist ein Radiator mit echtem Thermostat. Es gibt billige Radiatoren ohne Regelung, die einfach nur heizen und heizen, während die mit anständigem Thermostat sich abschalten, wenn das Zimmer eine bestimmte Temperatur erreicht. Das spart dir über den Monat verteilt eine Menge Strom, weil das Gerät nicht ständig läuft. Wenn du wie gesagt in einer kleinen Wohnung wohnst, wirst du mit einem Radiator mit 750W oder 1000W und Thermostat, der intelligent arbeitet, viel günstiger fahren als mit zwei oder drei kleineren, die gleichzeitig laufen.

Mein anderer Tipp: Schau dir Ölradiatoren oder Glimmerradiatoren mit Temperaturregelung an. Sie speichern die Wärme länger, sodass das Zimmer noch eine Weile warm bleibt, nachdem sie sich vom Thermostat ausschalten. Du wirst keine riesige Veränderung bei der Rechnung sehen, aber diese kleinen Details addieren sich. Und natürlich: Schließ die Türen von Zimmer, die du nicht nutzt, isolier die Fenster gut, wenn du kannst, denn wenn die Wärme überall entweicht, ist egal, welchen Radiator du hast.

Aber interessiert dich, den echten Verbrauch zu senken, oder willst du nur den Heizkörper wechseln? Die anderen haben recht, dass 1000W immer 1000W bleiben, egal welche Marke, aber der Trick ist, das Gerät nicht den ganzen Tag laufen zu lassen: besser einen stärkeren Heizkörper, der schnell heizt und den du ausschaltest, wenn die Temperatur erreicht ist, als einen kleinen, der ständig läuft. Wenn deine Wohnung klein ist, wirst du mit einem 800er oder 1000er Heizkörper, wenn du ihn richtig benutzt (nur einschalten, wenn du ihn brauchst), eher einen Unterschied in der Rechnung sehen, als wenn du nach einer „Wunder"-Marke suchst.

Was niemand erwähnt, ist, dass der Stromverbrauch nicht nur vom Heizer selbst abhängt, sondern auch davon, wie gut deine Wohnung isoliert ist. Ein 1000-W-Heizer verbraucht zwar die gleiche Wattzahl, das stimmt, aber wenn deine Wohnung überall Wärme verliert - alte Fenster, Türen, die nicht richtig schließen, fehlende Isolierung - wirst du diesen Heizer viel länger laufen lassen müssen, um die Temperatur zu halten. Also geht es nicht darum, eine Wundermarke zu suchen, sondern darum, die Zeit zu reduzieren, in der du ihn angeschaltet haben musst.

Bevor du den Heizer austauschst, achte auf einfache Dinge: Schließ die Vorhänge nachts richtig zu, dichte die Fensterritzen ab, lass Türen zwischen Räumen nicht offen, wenn du nur einen Raum heizt. Bei einer kleinen Wohnung wie deiner kann sogar ein kleiner 500- oder 750-W-Heizer ausreichen, wenn du ihn intelligent nutzt. Und natürlich schaltest du ihn aus, wenn du nicht da bist oder weggehst. Einen effizienten Heizer gibt es eigentlich gar nicht - es gibt nur eine effiziente Nutzung. Das wirst du auf der Rechnung bemerken.

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