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Da würde ich dir eher sagen, dass es nicht so einfach ist wie "macht Sinn oder nicht" - kommt echt drauf an, wie du dein Dach nutzen willst und wie viel Aufwand du reinstecken möchtest! Ich hab mir das bei mir selbst lange überlegt, bevor ich's gemacht hab. Klar, die Vorteile sind echt beachtlich: bessere Wärmeisolation im Sommer, weniger Temperaturschwankungen, Regenwasser wird gepuffert statt gleich in die Kanalisation zu rasen, und optisch sieht's einfach schöner aus als so ein grauer Betonkasten. Ich liebe es, da oben meine Kräuter und Sukkulenten zu haben! Aber ehrlich, die Statik muss stimmen - nicht jedes Flachdach hält das Gewicht, und wenn du später feststellst, dass deine Tragwerk nicht ausreicht, wird's teuer.

Was mich selbst überrascht hat: die Instandhaltung ist mehr Arbeit, als ich dachte. Du brauchst eine vernünftige Drainage, die Pflanzen brauchen in extremen Dürreperioden Wasser (mach ich beim besten Willen nicht ständig mit der Hand!), und wenn du nicht aufpasst, können sich da ungewollte Besucher einnisten. Die Anfangsinvestition ist auch nicht ohne - Aufbau mit Schutzschicht, Drainagesystem, Substrat, das alles addiert sich! Für mich persönlich war's wert, weil ich ohnehin gerne mit Pflanzen rumbastle und mein Dach nicht für andere Sachen brauchte. Aber wenn du einfach nur deine Heizkostenabrechnung um 10 - 15% senken willst und sonst kein großes Interesse an Gartenarbeit hast, lohnt sich der Aufwand möglicherweise nicht für dich.

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