Das Wichtigste ist, die Wasserqualität zu überprüfen, vor allem die Ammoniak- und Nitritspiegel. Guppys, die nachts wie verrückt herumspringen, sind normalerweise ein Zeichen dafür, dass etwas im Becken nicht stimmt. Stehendes Wasser oder zu viel Abfall machen sie völlig verrückt und sie versuchen zu fliehen. Ich würde sagen, das ist ziemlich häufig bei gestressten Fischen, aber es ist immer ein Alarmsignal, das man nicht ignorieren sollte.
Überprüfe auch deinen Filter - wenn er nicht stark genug ist oder verstopft, entstehen tote Zonen im Becken, wo der Sauerstoff fehlt. Guppys brauchen das zum Atmen und wenn es nachts nicht ausreicht, wenn alles ruhig ist, geraten sie in Panik und versuchen zu gehen. Wie viele Guppys hast du und welches Volumen hat dein Becken? Es ist möglich, dass sie einfach überbevölkert sind, was Stress erzeugt. Auch mit einem Deckel brauchst du kleine Belüftungsschlitze - vielleicht ist dein Deckel zu luftdicht und das erzeugt zusätzlichen Druck.
Außerdem tritt das Sprungverhalten auch auf, wenn es nachts potenzielle Raubtiere gibt (ein anderer aggressiver Fisch) oder einfach eine schlechte Temperatur. Guppys mögen es zwischen 22 und 26 Grad. Mach einen richtigen Wassertest, wenn du die Möglichkeit hast, oder wechsle zumindest jede Woche einen Teil des Wassers. Oft reichen schon ein paar regelmäßige Wasserwechsel aus, um sie zu beruhigen.