Thermodrucker nutzen buchstäblich Wärme zum Drucken, überhaupt keine Tinte. Sie haben einen beheizten Druckkopf, der Spezialpapier verdunkelt, wenn es darunter hindurchläuft. Also ja, überhaupt keine Kartuschen nötig - das ist ja gerade der Sinn der Sache. Das Papier selbst ist mit einer Chemikalie beschichtet, die auf Wärme reagiert und dunkel wird. Ziemlich cleveres System, wenn man es erst mal versteht.
Speziell bei Versandetiketten ist Thermaldruck wirklich ein absoluter Gamechanger im Vergleich zu Tintenstrahler. Du sparst viel Geld bei den Materialien, weil du nur Thermopapirrollen kaufst statt Tintenpatronen, die bei vielen Etiketten schnell teuer werden. Die Drucker sind auch ziemlich kompakt und zuverlässig. Gesagt, das Thermopapier ist pro Seite etwas teurer als normales Papier, aber das machst du durch die eingesparte Tinte wieder wett. Außerdem sind Thermodrucke für Etiketten eigentlich sehr haltbar - das Bild verschmiert nicht so leicht.
Der Hauptnachteil ist, dass Thermaldruck praktisch nur Schwarz-Weiß kann. Falls du mal farbige Etiketten brauchst, müsstest du einen anderen Drucker nehmen. Aber für einfache Versandetiketten, Adressetiketten und so was ist es kaum zu schlagen. Die Einrichtung ist auch super simpel - Papier einlegen und los geht's. Wenn du von einem Tintenstrahler kommst, wirst du wahrscheinlich merken, wie viel schneller und problemloser das ist.