Was - ich hatte das gleiche Problem in meiner Garage, als ich anfing, mehr Zeit dort zu verbringen. Das Ding ist, das Gehirn schaltet einfach nicht in den Arbeitsmodus um, wenn man überall unvollendete Aufgaben sieht. Mein Rat: mach die Wohnung am Anfang des Tages sauber und "bereite" sie vor, bevor du anfängst zu arbeiten. Wasch Wäsche, spül Geschirr, bereite was Einfaches zum Mittagessen vor oder hol zumindest die Lebensmittel aus dem Kühlschrank. Das dauert ein bis anderthalb Stunden, aber danach ist der Kopf freier. Die Hauptsache - es geht nicht um Unterbrechungen, sondern um klare Aufteilung: erst Haushalt, dann Arbeit. Sobald du den Arbeitstag begonnen hast, kommt alles andere auf die schwarze Liste.
Zweitens - trenn dich physisch vom Haus. Wenn du ein separates Zimmer oder eine Ecke in der Wohnung hast, wo du arbeitest, dann muss dieser Platz ein Arbeitsraum sein. Schließ die Tür, räum alles Überflüssige aus deinem Sichtfeld, spiel Musik ohne Worte oder weißes Rauschen ab, wenn nötig. Als ich anfing, konzentrierter zu arbeiten, merkte ich, dass schon ein einfacher Arbeitsplatzwechsel hilft. Noch ein Tipp - stell dir einen Timer auf 90-minütige Arbeitsblöcke ohne Ablenkung, dann 15 Minuten Pause. Nach einem Jahr Homeoffice bist du es gewohnt, dich immer ablenken zu können, also musst du dich umgewöhnen. Versuch das ein, zwei Wochen lang so - du wirst sehen, es funktioniert.