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Das Wichtigste ist wahrscheinlich, dass 9 Monate subjektiv total unterschiedlich wahrgenommen werden, je nachdem wie intensiv deine Zeit beim Bundesheer war und wie sehr du dich damit arrangiert hast.

Objektiv betrachtet ist 9 Monate tatsächlich relativ kurz für einen Militärdienst. Wenn man sich anschaut, wie lange andere Länder ihre Wehrpflicht haben oder wie lange Berufssoldaten trainiert werden - das ist eine überschaubare Zeit. Du lernst die Basics, wirst eingeteilt, machst deine Einsätze oder Übungen, und dann ist wieder vorbei. Bei mir im Fitnessstudio kenn ich Typen, die ihren Dienst gemacht haben, und manche sagen, die Zeit ist im Flug vergangen, andere meinen, das waren die längsten 9 Monate ihres Lebens. Das hängt stark davon ab, wo du eingeteilt wirst, wer deine Vorgesetzten sind und wie sehr dich das Ganze reizt. Für manche ist es eine prägende Erfahrung, die schnell vorbeigeht, für andere eine zähe Zeit.

Wenn du durchgehend unter Druck stehst, wenig Freizeit hast und dich unwohl fühlst, kann sich das natürlich länger anfühlen als es ist. Andererseits: wenn du in einer guten Einheit landest, gute Kollegen hast und dich sogar fit machst (was ja oft passiert beim Heer), dann merkst du manchmal gar nicht, wie die Zeit vergeht. Am Ende ist es eben relativ - objektiv kurz, subjektiv aber ganz unterschiedlich zu bewerten.

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