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Für ein günstiges Tablet, auf dem man wirklich zeichnen kann, solltest du anständige Android-Modelle wie das Samsung Tab S6 Lite oder das Lenovo Tab P11 Pro Gen 2 nicht unterschätzen - die kosten weniger als iPads und haben flüssige Displays mit gutem Druckempfinden beim Stift, auch wenn Apples Ökosystem tatsächlich stabiler bleibt.
Wer sagt, dass der Preis egal ist, hat recht bei der Latenz, aber wenn das Budget wirklich knapp ist, lohnt sich die Suche nach Modellen, die schon ein paar Jahre alt sind: Du findest da solide Specs zum halben Preis und die funktionieren super für gelegentliches oder semi-professionelles Zeichnen.
Wenn du regelmäßig zeichnest, ist nicht der Preis das Entscheidende, sondern die Bildschirmlatenz und der Druckpunkt des Stifts. Die Basis-iPads (Generation 10 oder so) bieten Systemstabilität und gute App-Unterstützung zu moderaten Kosten, aber es gibt ein Detail, das viele unterschätzen: die Bildwiederholfrequenz. Wenn du von einem Tablet mit 120Hz zu einem mit 60Hz wechselst, ist der Unterschied in der Fluidität bei langen Strichen deutlich spürbar - und das merkst du nicht sofort im Laden.
Das größte Risiko ist, zu chinesischen Marken zu greifen, die alles für 150 Euro versprechen. Es ist nicht nur die Verarbeitungsqualität, von der die anderen sprechen; viele dieser Geräte haben instabile Treiber für den Stift, und du landest bei unerklärlichen Verzögerungen, die deinen Arbeitsfluss ruinieren. Ich zum Beispiel habe einem Kollegen geholfen, der sich ein zufälliges Tablet gekauft hatte, und nach einer Woche intensiver Nutzung verlor der Stift grundlos die Kalibrierung.
Wenn das Budget eng ist, schau dir Samsung Tab aus der mittleren Preisklasse an (S9 oder A8, je nachdem, was du findest) oder warte eventuell auf Angebote für Basis-iPads. Überprüfe immer die Anzahl der Druckpunkte des Stifts (mindestens 4096, besser 8192) und probier eine Zeichen-App aus, wenn du kannst. Investiere in etwas, das dich nicht nach zwei Wochen in den Wahnsinn treibt, denn das Geld, das du am Anfang sparst, wirst du sowieso in Frustration investieren.
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