Ein Restreizhusten nach COVID ist häufig, das ist keine Seltenheit. Der Körper erholt sich ungleichmäßig, und die Atemwege können noch eine Zeit lang gereizt sein. Ein Monat ist noch kein besorgniserregender Zeitraum, aber wenn der Husten dich am Schlafen hindert und keine Verbesserungszeichen zeigt, solltest du dich doch mal von einem Arzt untersuchen lassen. Es ist besser, auf Nummer sicher zu gehen, als sich später mit Komplikationen herumzuschlagen.
Der erste Schritt sollte ein Besuch beim Arzt sein. Er wird dich abhören, kann bei Bedarf ein Röntgenbild anordnen und andere Ursachen ausschließen. Ein Husten, der länger als einen Monat andauert, ist bereits ein Grund. Parallel helfen einfache Maßnahmen: Luftbefeuchung (im Herbst verschärft die trockene Luft in Wohnungen die Situation), warme Getränke, Vermeidung von Rauch und starken Gerüchen. Nächtlicher Husten macht besonders das Schlafen schwer, daher lohnt es sich, auf einem leicht erhöhten Kissen zu schlafen.
Warte nicht zu lange mit einem Besuch, wenn es sich in ein oder zwei Wochen nicht bessert oder andere Symptome auftreten - Atemnot, Auswurf, Fieber. Es ist besser, eine Stunde für einen Termin aufzubringen, als sich dann monatelang damit herumzuschlagen.