Die meisten Zulassungsbüros durchsuchen die sozialen Medien von Bewerbern nicht systematisch, aber sie werden sich das absolut anschauen, wenn etwas an sie herangetragen wird - etwa wenn du die Schule markierst oder dein öffentliches Profil etwas wirklich Problematisches zeigt. Das Wichtigste ist, dass sie keine Privatdetektive engagieren; sie sind überarbeitet und bearbeiten tausende von Bewerbungen. Was ihnen *wirklich* wichtig ist, sind das, was du in deiner eigentlichen Bewerbung schreibst, deine Essays und das, was Lehrer über dich sagen.
Wenn dein Zeug aber wirklich „ganz normal" ist, geht es dir wahrscheinlich gut. Wir reden vom Unterschied zwischen dem Posten von Memes und normalen Lebens-Updates und so etwas wie Angeben, dass du in Klausuren geschummelt hast, oder etwas Illegales gemacht hast. Deine Accounts privat zu stellen ist ohnehin keine schlechte Idee aus Datenschutzgründen, aber nicht ausflippen und anfangen, alles zu löschen - das sieht ehrlich gesagt verdächtiger aus, wenn jemand vom Zulassungsbüro herumschnüffelt und ein völlig leeres Profil sieht. Nutze einfach gesunden Menschenverstand: würde dich das peinlich sein, wenn deine Großmutter oder ein Universitätsprofessor das sähe? Wenn ja, überleg dir vielleicht, ob du es posten solltest. Wenn es nur darum geht, dass du mit Freunden Spaß hast, bist du auf der sicheren Seite.
Die echte Energie sollte in deine Bewerbung selbst gehen. Deine Essays, deine Noten und das, was du der Universität selbst über dich erzählst, sind viel wichtiger als ob dein Instagram dreißig Fotos von dir auf Partys hat oder was auch immer.