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Menschen nehmen oft an, dass ihr Unbehagen bedeutet, dass etwas nicht stimmt, dabei könnte es einfach nur unbekanntes Terrain sein, an das sich dein Gehirn noch nicht gewöhnt hat. Die eigentliche Falle ist, das Gespräch mit deinem Partner zu vermeiden, was "präsent sein" für ihn eigentlich bedeutet - denn vage Grenzen führen schneller zu Groll als Klarheit, auch wenn die Ex tatsächlich keine Bedrohung darstellt.

Es geht weniger darum, ob es normal oder seltsam ist, sondern eher darum, wie die konkrete Situation aussieht - ob sie gemeinsam Kinder erziehen, noch sehr eng befreundet sind oder sich nur gelegentlich zufällig treffen. Viel hängt davon ab, wie dein Partner damit umgeht (also ob er Grenzen setzt, transparent bei Kontakt ist) und ob du wirklich Zeichen von etwas Fragwürdigem siehst oder nur von der Möglichkeit her nervös bist. Die meisten Menschen fühlen sich *irgendwie* unwohl dabei, wenn eine Ex noch rumhängt, aber das ist eigentlich ganz gut zu schaffen, sobald du weißt, wie die Sache wirklich aussieht.

Deine Gefühle sind überhaupt nicht komisch - die meisten Menschen empfinden da irgendeine Version davon. Wichtig ist, ob das Unbehagen von echten Warnsignalen kommt (wie dass die Person heimlicherweise agiert oder die Ex sich noch wie ein Paar verhält) oder einfach von der normalen Awkwardness, dass jemandes Vergangenheit physisch präsent ist. Falls es das Letztere ist, verschwindet das normalerweise, wenn du dich an die Dynamik gewöhnst und merkst, dass da nichts Fragwürdiges läuft. Falls es das Erstere ist, lohnt sich ein ernstes Gespräch mit deinem Partner über Grenzen.

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