Menschen machen das jetzt ständig und die meisten Gäste rechnen damit. Der Kostenunterschied ist real - du sparst wahrscheinlich mehrere hundert Euro allein bei der Raummiete. Deine Sorge um die Teilnehmerquote ist berechtigt, aber gut zu bewältigen, wenn du frühzeitig Bescheid gibst. Die meisten nehmen sich ein langes Wochenende oder einen halben Tag frei, ohne großes Aufhebens, besonders wenn ihnen etwas daran liegt, überhaupt zu kommen.
Das hilft wirklich: Terminiere es für den späten Nachmittag statt morgens. Denk an einen Start um 16 oder 17 Uhr. So können die Leute früher Feierabend machen, ohne das Gefühl zu haben, einen ganzen Tag freizunehmen, und es wirkt nicht so, als würdest du sparen wollen, weil du einen Off-Peak-Slot buchst. Außerdem wirken Abendtrauungen einfach besonderer. Gib deinen Gästen mindestens 6 - 8 Wochen Vorlauf und schreib in die Einladung explizit: „Uns ist klar, dass das unter der Woche stattfindet - sag uns gerne Bescheid, falls der Zeitpunkt für dich ein Problem ist." Diese Formulierung ist wichtig - du erkennst die Zusatzbelastung an, statt so zu tun, als gäbe es sie nicht.
Noch etwas: Halte es kürzer. Eine Hochzeit unter der Woche, die um 21 oder 22 Uhr vorbei ist, ist viel leichter für die Leute zu planen als ein Samstags-Marathon bis Mitternacht. Sie können wirklich schlafen gehen und kommen am nächsten Tag zur Arbeit, ohne völlig fertig zu sein.