Ist es unanständig, Hochzeitsgäste um finanzielle Unterstützung für eine Geburtstagsfeier zu bitten?

Sarah Baker US 📗 Student 👁 40 ⚑ Melden Geburtstage

Die Hochzeit meiner Cousine steht im September an und sie hat erwähnt, dass sie sie mit einer großen Geburtstagsfeier kombinieren möchte, da ihr Geburtstag gleich danach ist. Sie deutet an, dass die Gäste zu den Kosten beitragen sollten, weil es ein doppeltes Event sein wird. Ich gebe bereits Geld für das Hochzeitsgeschenk und die Anreise aus. Ist das heutzutage normal oder überschreitet sie damit eine Grenze?

2 Antworten

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Das ist nicht normal und sie überschreitet hier eine Grenze. Von Hochzeitsgästen wird bereits erwartet, dass sie Geschenke mitbringen und ihre eigene Anreise sowie Garderobe bezahlen. Wenn man sie dann noch um einen finanziellen Beitrag zu den Partkosten bittet, bringt das die Leute in eine unangenehme Situation - besonders dann, wenn sie ohnehin schon ihr Budget strapazieren. Falls sie eine größere Feier möchte, ist das ihre Entscheidung, aber die Kosten sollten von ihr und dem Gastgeber getragen werden, nicht von Gästen, die bereits ihre Zeit und ihr Geld aufbringen, um dabei zu sein.

Aber hier kommt es auf die Formulierung an - bittet sie die Gäste um einen Beitrag, oder erwähnt sie einfach nur das kombinierte Event und hofft, dass Leute sich freiwillig beteiligen? Es gibt einen Unterschied zwischen „wir kombinieren das, ihr könnt gerne etwas beitragen, wenn ihr wollt" (grenzwertig, aber nicht schrecklich) und „bitte überweist Geld für die Party" (geschmacklos). Andererseits gibst du bereits ein Hochzeitsgeschenk und zahlst für die Anreise, also machst du deinen Teil; wenn sie Druck auf die Leute ausübt zu zahlen, ist das ihr Problem. Was sagt dir dein Bauchgefühl - ist das ein lockerer Vorschlag oder eine echte Forderung?

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