CapCut reicht für YouTube durchaus aus, wenn du weißt, wofür du es einsetzt. Das wichtigste: die Exportqualität. Wenn du in den Einstellungen die höchste Auflösung (idealerweise 4K, mindestens aber 1080p bei 60fps) wählst, bekommst du ein Video raus, das technisch genauso gut ist wie aus einem Desktop-Programm. Die App hat mittlerweile sehr ordentliche Schnitt-, Effekt- und Farbkorrektur-Tools, die für die meisten YouTube-Inhalte völlig ausreichend sind.
Der echte Unterschied liegt nicht in der App selbst, sondern in deinem Workflow. Auf dem Laptop hast du größere Dateien, mehr Speicherplatz und eine bessere Übersicht bei komplexeren Projekten - das macht lange Sessions angenehmer. Wenn du viel mit mehreren Video-Spuren, Übergängen und Color-Grading arbeiten willst, wirst du schnell merken, dass CapCut auf dem Handy da seine Grenzen hat. Aber für straightforward Schnitte, Musik, Übergänge und Text? Kein Problem.
Mein Tipp: nutze einfach CapCut und schau, ob du damit glücklich wirst. Wenn die Videos gut aussehen und dein Publikum sie mag, brauchst du nix anderes. Du kannst später immer noch zu einem Desktop-Programm wechseln, wenn deine Ansprüche wachsen oder die Projekte zu aufwendig werden.