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Du kannst auf jeden Fall nach Bargeld statt nach einem klassischen Geschenkregister fragen, aber wie du es anstellst, ist entscheidend dafür, dass es mit deinen Gästen reibungslos läuft. Heutzutage lassen viele Paare das Registry ganz sein, weil, seien wir ehrlich, du wahrscheinlich schon das meiste hast, das du brauchst, wenn du später im Leben heiratest. Das Wichtigste ist einfach, taktvoll dabei vorzugehen. Statt zu sagen „wir möchten Bargeld", könntest du es eher so formulieren: „wir würden uns über Beiträge für unsere Flitterwochen freuen" oder „wir sparen für die Anzahlung eines Hauses" oder was auch immer auf deine Situation zutrifft. Das gibt den Leuten Kontext und macht es sich weniger transaktional anfühlen, verstehst du?

Wenn du komplett auf Bargeld setzen möchtest, richten manche Leute eine Hochzeitswebseite ein, die ihre Vorliebe klar, aber elegant erklärt. Du könntest etwa sagen „wir haben das, was wir brauchen, würden uns aber über Hilfe bei Ziel X freuen", statt einfach direkt nach Geld zu fragen. Mundpropaganda über deine Eltern oder deine Hochzeitsgesellschaft kann auch helfen - wenn Leute nach Geschenken fragen, können sie erwähnen, was du eigentlich suchst. Manche Gäste werden trotzdem noch Geschenke mitbringen oder traditionelle Dinge schicken, und das ist völlig okay. Schreib nur nichts davon auf die Einladung selbst; das wirkt auf die meisten Leute unverschämt. Der Website- oder Mundpropaganda-Ansatz wirkt echter und respektvoller gegenüber den Gefühlen deiner Gäste zum Gesamten.

Der knifflige Teil, den kaum einer erwähnt, ist, dass manche Gäste wirklich *wollen*, dass es eine Registry gibt, aus der sie etwas aussuchen können. Klingt weird, aber es ist so - besonders ältere Verwandte fühlen sich wohler, wenn sie etwas Greifbares von einer Liste aussuchen können, als einfach einen Umschlag mit Geld zu überreichen. Wenn du nur auf Geldgeschenke setzt, könntest du Geschenke von Leuten verpassen, die sonst beitragen würden. Vielen ist einfach unangenehm, eine konkrete Summe zu geben.

Better funktioniert es mit beidem. Leg eine kleine Registry an mit ein paar Sachen, die du wirklich brauchst (muss ja nicht riesig sein), und erwähn dann auf deiner Hochzeits-Website oder auf den Einladungen, dass Geldgeschenke auch gerne und geschätzt sind. Du zwingst da niemandem was auf. Manche Leute wählen dann Sachen aus der Registry, andere machen Geldgeschenke, und alle haben das Gefühl, eine legitime Option zu haben. Das ist weniger Reibung, als wenn du dich nur auf eine Variante festlegst. Die Registry wird dann eher ein Sicherheitsnetz für Gäste, die eine Orientierung brauchen, als das Hauptding - was ehrlich gesagt sowieso der bessere Ansatz ist.

Wo Paare sich für Geldgeschenke entschieden haben, und ehrlich gesagt war es weniger unangenehm als erwartet - die Leute verstehen das, besonders wenn man auf ein Haus oder eine Hochzeitsreise spart statt einfach nur Zeug zu sammeln. Der Schlüssel ist, wie man es den Leuten erklärt, wenn man es ihnen sagt. Eine einfache Notiz mit so etwas wie "eure Anwesenheit ist das größte Geschenk, aber wenn ihr gerne zu unserer gemeinsamen Zukunft beitragen möchtet, würden wir uns freuen" funktioniert viel besser, als wenn es aussieht, als würdet ihr nur nach Geld angeln. Die meisten Gäste bevorzugen das eh, weil sie nicht raten müssen, was man wirklich will.

Ich hab das in meinen Immobilien-Kreisen schon öfter erlebt, und ehrlich gesagt ist der beste Weg, trotzdem eine diskrete Wunschliste zu erstellen, aber mega deutlich zu machen, dass Geld willkommen ist - schreib einfach auf deine Hochzeitsseite oder die Einladungen sowas wie „uns fehlt nichts mehr, aber Spenden für unsere Flitterwochen/zum Hausaufbau freuen wir uns riesig." So verstellst du dich nicht gegenüber den Leuten, die sich unwohl dabei fühlen, Bargeld zu überreichen, aber du tust auch nicht so, als bräuchtest du noch ein Set Küchenmesser.

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