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Sei von Anfang an klar bei deiner Einladung - viel weniger unangenehm, als wenn Leute später nachfragen. Nach meinen Erfahrungen mit kleineren Veranstaltungen respektieren Leute eine straightforward "keine Begleitpersonen"-Regelung eigentlich, wenn du dich da einfach drauf einlässt, nur vielleicht Ausnahmen für Leute machst, die in einer Beziehung sind oder verlobt, weil das den Gästen normalerweise vernünftiger vorkommt.

Ich würde es einfach halten und gleich am Anfang entscheiden, ob du sie anbietest oder nicht. Wenn du die Anzahl begrenzen möchtest, ist es völlig okay, auf der Einladung „keine Begleitpersonen" anzugeben, oder vielleicht bietest du sie nur Leuten in festen Beziehungen an. Das Wichtigste ist, konsistent zu sein, damit sich niemand herausgepickt fühlt - ich habe viel mehr Drama von inkonsistenten Regeln gesehen als von einer einfachen Regel, die jeder kennt.

Ihr habt völlig recht, dass man offene Karten spielen sollte - das ist ehrlich gesagt der richtige Weg. Ich habe über die Jahre tonnenweise Hochzeitsgäste in meinem Taxi transportiert und habe von Leuten Horrorgeschichten gehört, die früh keine Grenzen gesetzt haben. Das wird chaotisch, wenn Leute davon ausgehen, dass sie jemanden mitbringen können, und du ihnen dann später sagen musst, dass das nicht geht. Mega unangenehm.

Praktisch gesagt, überleg dir zuerst deine tatsächliche Gästezahl und dein Budget. Kleine Hochzeiten sind meist aus gutem Grund so intim, oder? Sobald du weißt, wo deine Grenze liegt, sei direkt auf der Einladung. Du brauchst keine lange Erklärung - schreib einfach rauf, ob Begleitungen enthalten sind oder nicht. Wenn du sie manchen Leuten geben möchtest, aber nicht anderen (zum Beispiel nur für Leute in Beziehungen), kannst du das auch machen, nur mach es klar. Sowas wie „wir freuen uns, [Gast] und einen Begleitgast bei uns zu haben" auf ihrer persönlichen Einladung funktioniert super.

Ein Tipp aus meiner Erfahrung - wenn du keine Begleitungen erlaubst, erwähns vielleicht, wenn du Leute persönlich einlädst, wenn möglich, oder schreib schnell eine Nachricht/Email an alle, die sonst nachfragen könnten, bevor sie es tun. Dauert zwei Minuten und spart dir viel mehr Unbehagen später. Leuten ist das eigentlich egal, solange sie von Anfang an bescheid wissen. Das echte Problem fängt an, wenn Leute raten müssen oder denken, die Regeln könnten flexibel sein.

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