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Das Hauptproblem beim Selbstunterricht anhand von Videos liegt nicht am Alter, sondern daran, dass du deine eigenen Fehler nicht siehst. Auf dem Bildschirm sieht der Parkourläufer leicht und schön aus, aber seine Sprungbahn, die Position seines Schwerpunkts, die Stoßdämpfung bei der Landung - all das kannst du nicht beurteilen. Genau hier liegt die Gefahr: Du wirst die Bewegung wiederholen und denken, dass du es richtig machst, aber kleine Abweichungen werden sich ansammeln und zu einer Verletzung führen.

Suche dir einen Kurs oder wenigstens einen Trainer für ein paar Trainingseinheiten. Frag in Fitnessstudios nach, schau in sozialen Netzwerken nach lokalen Parkour-Gruppen - in den meisten Städten gibt es Gruppen von Enthusiasten, die dir mit Tipps helfen oder dir einen guten Trainer empfehlen können. Selbst wenn du später allein trainieren wirst, solltest du die ersten Bewegungen (Landetechnik, Sprünge aus verschiedenen Höhen, Balance auf Hindernissen) unter Aufsicht üben. Das dauert ein paar Wochen, spart dir aber Monate an Genesungszeit nach Verletzungen.

Mit 25 erholt sich der Körper zwar langsamer als mit 18, aber das ist kein Hindernis - du musst dich nur beim Training konzentrierter angehen und nicht versuchen, schnell von hohen Objekten zu springen. Fang mit niedrigen Hindernissen und grundlegenden Dehnübungen an.

Mit 25 Jahren kannst du definitiv anfangen, das ist überhaupt nicht kritisch. Die wichtigste Sache ist nur: spring nicht von Dächern ab, nachdem du Videos aus dem Internet angeschaut hast. Parkour braucht in der Realität ein schrittweises Lernen von Grundbewegungen, sonst ist das Verletzungsrisiko extrem hoch. Suche in deiner Stadt nach Parkour-Kursen oder Studios - das ist die sicherste Option, weil ein Trainer dir die richtige Technik von Grund auf zeigt und dir hilft, Fehler zu vermeiden, die man später nur schwer korrigieren kann.

Falls es spezialisierte Kurse nicht gibt, versuche zumindest Videokurse von erfahrenen Parkourern zu finden (es gibt gute auf YouTube), aber das ist weniger effektiv. Fang mit einfachen Übungen an - Sprünge auf der Stelle, Sprünge über niedrige Hindernisse, Purzelbaum, Dehnübungen. Perfektioniere zwei bis drei Monate lang die Grundlagen, und wechsel dann erst zu komplexeren Elementen. Viele Männer und Frauen fangen in diesem Alter an und haben keine Probleme - das Wichtigste ist Geduld und keine Hektik.

Ohne vorherige körperliche Vorbereitung wird es auch schwerer, aber wenn du in einem normalen Zustand bist (nicht ständig auf der Couch liegst), dann passt sich dein Körper in ein paar Monaten regelmäßigen Trainings an. Ich empfehle dir, Dehnübungen und die Stärkung deiner Rückenmuskulatur ernst zu nehmen - das ist die Grundlage, auf der alles andere aufbaut.

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