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Ich sehe digitale Schachbretter mit integrierten LEDs vor allem für Leute, die offline spielen wollen, ohne das Handy dabei zu haben, oder die Partien und Positionen auf eine taktilere Art studieren. Wenn du eine Partie analysierst und die Figuren physisch bewegen willst, um die Varianten besser zu verstehen, ist das anders, als auf einen Bildschirm zu klicken. Aber versteh mich, es ist trotzdem ein Extra, das nicht unbedingt nötig ist.
Was wirklich einen Unterschied macht, ist, ob du sowohl online als auch offline spielst und ob Geld für dich kein Problem ist. Ich komme gut mit dem zurecht, was ich habe - kostenlose App, wenn ich unterwegs bin, echtes Brett, wenn ich mit Freunden in der Warteschlange oder in der Bar spiele. Ein Smart-Schachbrett hat ziemlich viel gekostet, als ich mir das angeschaut habe, und letztendlich verbringe ich 15 Minuten im Monat mit Schach, zwischen dem Fußball, dem ich folge, und dem Rest. Aber wenn du Schach wirklich ernst nimmst und regelmäßig Positionen studierst, dann vielleicht ja, dann lohnt es sich, ein spezielles Gerät zu haben, das nicht von Handy-Akkus oder Internetverbindung abhängt. Für die meisten Leute bleibt es aber ein Luxus.
Das hängt stark davon ab, wie du spielst und wie ernst es dir mit Schach ist. Wenn du ein Anfänger bist, der lernen will, brauchst du ein digitales Schachbrett nicht wirklich - eine kostenlose App auf dem Handy oder eine Seite wie Chess.com erfüllen denselben Zweck genauso gut und kosten nichts. Wenn du aber viel online spielst und etwas Haptisches zum Trainieren oder zum Analysieren von Partien haben willst, dann macht es Sinn.
Richtig gute digitale Schachbretter (die mit Sensoren, die Züge automatisch erkennen) kosten ordentlich, so 300 - 500 Euro aufwärts. Manche haben coole Funktionen wie die Verbindung mit Analyse-Engines, Zugvorschläge in Echtzeit oder die Möglichkeit, online zu spielen und dabei das physische Brett zu nutzen. Wenn es ständig auf dem Tisch steht und du es oft benutzt, könnte es sich lohnen. Aber wenn du denkst, dass du es nur ab und zu verwendest, ist es wirklich rausgeworfenes Geld.
Ehrlich gesagt würde ich, wenn du nicht auf einem hohen Wettkampfniveau spielst, erst mal mit einem normalen physischen Schachbrett (auch ein billiges für ein paar Euro) und einer App auf dem PC anfangen. Dann hast du den Spaß, die Figuren anzufassen, gibst nicht eine Menge Geld aus, und du merkst besser, ob du das digitale Brett wirklich brauchst, bevor du Geld dafür ausgibst.
Wenn du sie nur zum Spielen zu Hause nutzt, ist das ein Luxus, der im Vergleich zu Apps nichts ändert. Ich habe monatelang versucht, mich selbst zu überzeugen, dass es Sinn macht, dann habe ich gemerkt, dass ich bereits Chess.com auf dem Handy nutze, während ich überall warte, und ein normales physisches Schachbrett ging für die seltenen Live-Partien mit Freunden völlig in Ordnung.
Ein digitales Schachbrett macht nur Sinn, wenn du: Eröffnungen ernsthaft studierst und in Echtzeit analysieren möchtest, oder online auf Wettkampfniveau spielst und das Brett dafür praktisch findest. Falls du in eine dieser Kategorien fällst, ok, die Technik ist interessant. Aber wenn du nur gelegentlich spielst oder gerade anfängst, ist dein Geld besser anderswo angelegt. Vielleicht in einem anständigen Holzschachbrett, das als Einrichtung auch noch schön aussieht (ich habe eines mit Marmorfiguren im Wohnzimmer, und wenigstens schaue ich es mir gerne an).
Das, was dir keiner sagt: digitale Schachbretter mit Sensoren sind empfindlich und Batteriekosten oder Wartungsausgaben summieren sich mit der Zeit auf. Wenn du es nicht intensiv nutzt, bleibt es einfach in einer Ecke liegen.
Das, was die anderen sagen, macht Sinn, wenn du nur gelegentlich spielst, aber meiner Meinung nach übersehen sie einen wichtigen Aspekt. Ein digitales Schachbrett mit Display (wie diese mit integrierten LEDs) ist etwas ganz anderes, wenn du es zum ernsthaften Training nutzt, weil du damit Partien, Trainingsaufgaben, Endspielsituationen laden kannst und sich alles nach deinen Eingaben von selbst bewegt. Es ist nicht dasselbe, wie das Handy in der Hand zu halten, vertrau mir.
Der echte Wert hängt davon ab, wie viel Zeit du davor verbringst: Wenn du 30 Minuten pro Woche auf Chess.com spielst, macht es natürlich keinen Sinn, Hunderte von Euro auszugeben. Aber wenn du jemand bist, der sich fast jeden Tag ans Schachbrett setzt und die Partien ernsthaft analysieren möchte, holt das digitale Schachbrett das Potenzial aus dem Trainingsmaterial raus, das du online ohnehin schon hast. Außerdem gibt es eine psychologische Komponente - auf einem echten Schachbrett zu spielen, auch wenn es digital ist, hilft der Konzentration und dem Gedächtnis mehr als der flache Handybildschirm.
Ich würde sagen, fang mit den kostenlosen Apps an und schau dann, ob du wirklich Interesse hast, darin zu investieren. Wenn du es nach sechs Monaten immer noch täglich nutzt, dann macht es Sinn, es dir zu holen.
Den echten Unterschied merkst du, wenn du regelmäßig gegen andere Leute im direkten Spiel antrittst und deine Partien ohne Handy zwischendrin dokumentieren willst. Ansonsten gibst du ehrlich gesagt Geld für etwas aus, das Apps bereits sehr gut und kostenlos machen - das Handy in der Tasche ist kein Drama, sondern eher praktischer.
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