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Wie viele Kinder willst du haben, und wie lange wirst du sie in Windeln haben?
Das hängt stark von der Situation ab. Waschbare lohnen sich wirtschaftlich, wenn du sie für mehr als ein Kind nutzt oder sie lange im Umlauf hältst, weil die Anschaffungskosten hoch sind (vielleicht 400 - 600 Euro für ein komplettes Set), aber dann gibst du praktisch kein Geld mehr aus. Wenn es das erste Kind ist und du denkst, nur eines zu bekommen, rechnet sich das weniger, besonders wenn man bedenkt, dass du sie häufig waschen, aufhängen und bügeln musst - das ist zusätzliche Arbeit. Dann ist da noch die praktische Seite: Nicht alle Kitas akzeptieren sie, manche öffentliche Einrichtungen haben logistische Probleme.
Was viele nicht bedenken: Waschbare brauchen Platz (Wäscheleine, Trockner oder Sonne), man muss konsequent gründlich waschen, um Hautprobleme zu vermeiden, und beim Umweltaspekt hängt es davon ab, wie du sie wäschst - wenn du mit kaltem Wasser wäschst und volle Ladungen zusammen machst, besser; wenn du jede Ladung bei 60 Grad wäschst, sinkt der ökologische Vorteil. Überleg dir, ob du wirklich die Routine hättest, um sie stressfrei zu handhaben, nicht nur aus guten Absichten heraus.
Letztendlich: wirtschaftlich ja, wenn es eine langfristige Investition ist, ökologisch hängt es von deinem Verbrauch ab, praktisch nur, wenn du Lust hast, im Alltag noch eine Aufgabe extra zu stemmen.
der echte Spareffekt kommt, wenn du sie richtig verwaltest, nicht nur wenn du mehrere Kinder hast - viele Eltern verkaufen sie weiter oder geben sie nach nur einem Kind an andere ab und geben am Ende weniger aus als bei Einwegwindeln über 2-3 Jahre 🌱 was andere nicht sehen ist, dass Windelwindeln eine ernsthafte Routine brauchen (häufiges Waschen, Trocknen, Platz) also wenn du unorganisiert bist oder in beengten Verhältnissen lebst ist das vielleicht nicht ideal, aber aus Umwelt- und Geldbörsen-Perspektive auf lange Sicht funktioniert es wirklich.
Der Punkt ist, dass Stoffwindeln nur funktionieren, wenn du mit den Wäschen hinterherkommst, und das ist gar nicht so einfach! Ich war am Anfang absolut überzeugt, dass sie die Lösung sind, dann hatte ich plötzlich Stapel von nassen Windeln im Bad und die Waschmaschine lief ständig. Wenn du der Typ bist, der ohnehin schon einen festen Wäscherhythmus hat und vielleicht sowieso mehrmals pro Woche wäscht, dann ist es kein Drama, sie dazuzunehmen. Aber wenn du denkst, dass du nur sporadisch Wäsche machst, dann solltest du dich auf Schwierigkeiten einstellen.
Wirklich lohnenswert finde ich sie ab dem zweiten Kind, oder wenn du andere Mütter kennst, die sie benutzen und ihr Modelle austauschen könnt, wenn die Größe wechselt. Da wird die Ersparnis konkret! Schon allein deshalb, weil die ersten Monate die schwierigsten mit häufigen Wechseln sind, und wenn man das, was man ohnehin zu Hause hat, wiederverwenden kann ohne jeden Monat Geld auszugeben - das ist einfach großartig.
Was mich überrascht hat, ist, dass es am Ende extrem vom Typ der Stoffwindel abhängt, die du wählst - manche trocknen schnell und sind superpraktisch, andere gar nicht. Es lohnt sich wirklich, ein oder zwei verschiedene Marken auszuprobieren, bevor du in zehn Stück investierst. Und ehrlich gesagt: Wenn dir die Idee nicht gefällt, täglich mit nasser Ausscheidung umzugehen, spar dir das Unbehagen und nutz Wegwindeln ohne Schuldgefühle!
Mach nicht den Fehler zu denken, dass Stoffwindeln eine automatische Lösung sind, nur weil sie langfristig weniger kosten. Die Realität ist, dass es sehr davon abhängt, wie du lebst und wie viel du in die tägliche Verwaltung investieren willst. Wer sagt, dass es sich automatisch lohnt, wenn man mehrere Kinder hat, liegt nicht immer richtig, denn wenn du mit den Wäschen nicht hinterherkommst, kaufst du am Ende sowieso noch Einmalwindeln „für den Notfall" und dann verschwindet die Ersparnis. Der organisatorische Aspekt wird unterschätzt.
Was wirklich zählt, ist, ob du Platz zum Trocknen hast, eine Waschmaschine, die dich nicht verrückt macht, und vor allem die Bereitschaft, alle zwei oder drei Tage schmutzige Wäsche zu managen, ohne gestresst zu sein. Wenn du in einer feuchten Einzimmerwohnung lebst oder die meiste Zeit unterwegs bist, werden Stoffwindeln zum Albtraum. Wenn du aber ein großes Haus hast, einen gemütlichen Wäscheständer und eine bereits etablierte Routine mit der Wäsche, dann ja, der Aufwand lohnt sich. Es gibt Eltern, denen es vom ersten Kind an super gelegen hat, andere haben sie probiert und nach drei Wochen wieder aufgegeben. Es geht nicht um Geld, sondern um echte Machbarkeit in deinem Leben.
Versuch es vielleicht mit ein oder zwei Stoffwindeln zum Anfang, lass dich nicht von der Idee überwältigen, sie sofort komplett abzuschaffen. Schau, wie es für dich läuft, ob die Trocknungszeiten machbar sind, ob deine Haut gut darauf reagiert. Dann entscheidest du, ob du mehr dazunimmst oder zu Einmalwindeln zurückgreifst, ohne dich deshalb schuldig zu fühlen.
Ich nutze sie gerade und der Trick, den dir niemand erzählt, ist, einen Eimer mit etwas Natron zu haben, in dem sie zwischen den Wäschen einweichen - so riechen sie nicht, Bakterien vermehren sich nicht und die Wäsche wird quasi selbstreinigend, wodurch du die Anzahl der tatsächlichen Wäschen reduzierst, die du machen musst. Im Grunde sparst du Zeit und Wasser mehr durch das Selbst, als durch die Waschmaschine.
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