Ein Drohne hilft dir ziemlich dabei, das Gelände zu erkunden, zu sehen, wo sich Tiere bewegen, und Routen zu planen, ohne wo du nicht solltest hinzutreten. Aber bevor du Geld ausgibst, musst du dich mit der Rechtslage auseinandersetzen, weil dir ernsthafte Geldstrafen drohen. Jede autonome Gemeinschaft hat andere Regeln, und obendrein hat die Jagd ihre eigenen Beschränkungen - manche Jagdreviere verbieten Drohnen direkt, andere brauchen eine Genehmigung vom Grundstückseigentümer oder vom Jagdverband. Ruf bei der Umweltbehörde deiner Region an oder bei dem, der das Revier verwaltet, in dem du jagst, denn wenn sie dich ohne Genehmigung erwischen, wird es unangenehm.
Bei deinem Budget: Ordentliche Drohnen zum Scouting brauchst du nicht beim teuersten Modell zu kaufen. Du willst etwas mit guter Batterie (mindestens 20 - 30 Minuten echte Flugzeit), eine Kamera mit optischem Zoom, damit du aus Entfernung sehen kannst, ohne dass es verpixelt aussieht, und die robust genug für den Feldeinsatz ist. Ein Modell, das dir taugt, kostet ungefähr 500 - 800 Euro, ohne in Tausender-Bereiche zu gehen. Lass die billigen Angebote auf Mercado Libre liegen, weil das Meiste nur Spielzeug ist, das nicht mal eine Windböe aushält.
Ein Trick, der funktioniert: Bevor du dir eine kaufst, probier sie bei einem Freund aus, der eine hat, oder miet eine Tag lang in speziellen Läden. So stellst du sicher, dass du sie wirklich brauchst und welche Funktionen sich lohnen. Viele kaufen sich eine Drohne und nutzen sie zweimal, weil ihnen die Ladevorgänge und Akkuerei zu lästig werden. Also besser, du versicherst dich vorher wirklich.