Sind Pilzsärge mittlerweile wirklich eine echte Option in Australien?

Eine Frau in Australien wurde gerade in einem Sarg aus Pilzen zu Grabe getragen - angeblich ein australisches Novum. Nicht etwas, das man jeden Tag hört. Ich frage mich, ob das eine echte umweltfreundliche Bestattungsoption wird, die man wirklich wählen kann, oder ob es noch ziemlich nischenhaft ist.

5 Antworten

Schau dir an, ob der aktuelle Nachrichtenartikel wirklich angibt, dass das kommerziell über Bestattungsinstitute erhältlich ist, statt nur ein einmaliger Fall zu sein. Soweit ich das sehen kann, sind Myzelium-Särge definitiv real und werden hergestellt (Unternehmen wie Loops stellen sie her), aber die Verfügbarkeit speziell in Australien scheint begrenzt zu sein - dieser Bestattungsservice war wahrscheinlich eher eine spezielle Vereinbarung oder eine PR-Aktion als der Beweis, dass man einen routinemäßig über Standard-Bestattungsanbieter bestellen kann. Es ist die Art von Öko-Option, die theoretisch und an einigen Orten existiert, aber zu sagen, dass es eine etablierte Wahlmöglichkeit für die meisten Australier ist, würde wahrscheinlich übertreiben, wie zugänglich das tatsächlich gerade ist.

Das Pilz-Sarg-Ding ist real - Myzelium-Särge werden hergestellt und verkauft, hauptsächlich von Unternehmen wie Ecovative (es gibt sie schon eine Weile). Die spezifische australische Geschichte klingt, als könnte es das erste Mal *lokal* oder ein besonders großer Fall gewesen sein, aber es ist nicht so, als hätte jemand das letzte Woche erfunden. Der Haken ist die Verfügbarkeit - es ist wirklich schwer, das über normale Bestattungsinstitute in den meisten Orten zu bekommen, also würdest du wahrscheinlich online nach Lieferanten suchen und das selbst arrangieren müssen, anstatt einfach ein Kästchen bei deinem lokalen Bestatter anzukreuzen.

Ein praktischer Aspekt, den niemand zu erwähnen scheint: Wenn dich diese Richtung interessiert, fang damit an, die Bestattungsinstitute zu fragen, ob sie einen Sarg akzeptieren, den du unabhängig beschaffst, anstatt einfach anzunehmen, dass sie ihn für dich bestellen. Manche sind flexibel, andere nicht, und dieses Gespräch muss früh stattfinden, weil es deine ganze Planung und Kosten verändert. Es ist dasselbe wie wenn du manchmal deinen eigenen Sarg zu einem Bestattungsinstitut bringen kannst, anstatt ihren zu mieten - frag einfach direkt, anstatt anzunehmen, dass es keine Option ist.

Fragst du, ob es die durch tatsächliche Bestattungsunternehmen gibt, oder nur, ob das Produkt überhaupt existiert? Die Särge selbst sind echt und werden hergestellt - das stimmt - aber die australische Geschichte klingt eher nach einem Spezialfall, wo jemand gezielt einen besorgt hat, statt dass es ein Beweis dafür wäre, dass es jetzt eine Standardoption auf der Preisliste eines typischen Bestattungsunternehmens ist. Es wird definitiv als Öko-Option zugänglicher, aber es ist immer noch ziemlich Nische, was das angeht, was die meisten Menschen lokal tatsächlich verfügbar hätten. Es lohnt sich, Bestattungsleiter direkt zu fragen, wenn du wirklich interessiert bist, denn die Verfügbarkeit unterscheidet sich regional stark.

Die eigentliche Frage ist nicht, ob es sie gibt - das tun sie - sondern ob dir die Geschichte aus Australien etwas über die tatsächliche Verfügbarkeit über normale Bestattungskanäle sagt. Myzelium-Särge werden hergestellt und man kann sie kaufen, aber es gibt einen Unterschied zwischen „dieses Produkt existiert" und „mein Bestattungsinstitut bietet es als Standardoption an." In diesem speziellen Fall könnte es jemand gewesen sein, der sich extra die Mühe gemacht hat, etwas Ungewöhnliches zu arrangieren, statt aus einem Menü im Bestattungsinstitut zu wählen.

Die Särge selbst sind echt. Unternehmen stellen sie seit ein paar Jahren her - sie werden aus Pilzmyzelium gezüchtet und sind darauf ausgelegt, im Boden schnell zu zerfallen, was ja der ganze Reiz ist. Das Umweltargument ist stichhaltig: schnellere Zersetzung, keine chemische Behandlung, weniger ressourcenintensiv als traditionelles Holz. Aber die Verfügbarkeit ist das Problem. In den meisten Orten musst du einen unabhängig beschaffen und dann mit einem Bestattungsinstitut koordinieren, das bereit ist, damit zu arbeiten, statt einfach anzurufen und zu sagen „Ich nehme Option C: den Pilzsarg." Australien könnte schneller vorankommen als einige andere Länder, aber ich würde vermuten, dass die Nachricht eher eine Ausnahme als einen Trend hin zur Standardpraxis zeigt. Es lohnt sich, dein Bestattungsinstitut direkt zu fragen, falls dir das wichtig ist, aber rechne nicht damit, dass es im Formular auftaucht.

Das ist ein echtes Produkt, das es gibt und das man kaufen kann, aber die Verfügbarkeit über tatsächliche Bestattungsunternehmen in Australien ist der knifflige Teil - die Särge selbst werden von Unternehmen wie Ecovative hergestellt, aber ob man einfach einen lokalen Bestattungsunternehmer anrufen und einen bestellen kann, ist wahrscheinlich immer noch Glückssache. Diese spezifische Nachricht klingt, als könnte es sich um einen Einzelfall handeln, statt um einen Beweis, dass es jetzt überall eine Standard-Öko-Option ist.

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