Die Annahme, dass hohe Laufleistung automatisch riskant ist, stimmt nicht ganz, aber genauso wenig die Idee, dass Wartungsunterlagen die ganze Geschichte erzählen. Ein 2018er Civic mit 145.000 Meilen ist definitiv machbar - Hondas können absolut 200.000+ Meilen ohne größere Probleme fahren - aber das Wichtige ist das *Muster* dieser Wartung, nicht einfach nur, dass Unterlagen existieren. Hat jemand regelmäßig alle 5.000 Meilen einen Ölwechsel gemacht? Oder gab es lange Pausen, gefolgt von verzweifelten Reparaturen? Es gibt einen großen Unterschied, und Wartungsunterlagen können Vernachlässigung verbergen, wenn man sie nur flüchtig überfliegt.
Das Eine, das bisher niemand erwähnt hat: Lass auf jeden Fall eine Vor-Kauf-Inspektion durchführen, aber frag den Verkäufer auch gezielt nach dem Schaltverhalten. Civics sind robust, aber Getriebeschäden bei 145.000 Meilen können dich tausende kosten und sind bei einer Probefahrt nicht immer offensichtlich. Frag ihn direkt, ob es jemals gezögert, gerutscht oder sich rau angefühlt hat beim Schalten. Du solltest auch checken, wann die letzten großen Flüssigkeitswechsel gemacht wurden - Kühlmittel, Bremsflüssigkeit, Getriebeöl. Wenn diese anstehen oder überfällig sind, ist das ein Warnsignal für insgesamt mangelnde Wartungsdisziplin, selbst wenn die Routine-Sachen gemacht wurden.
Bei $8.500 bei kleinerem Budget könnte dieses Auto ein solider Kauf sein, aber geh mit offenen Augen rein bezüglich Reparaturen, die noch lauern könnten. Rechne vielleicht noch tausend Dollar für Dinge ein, die bald Aufmerksamkeit brauchen könnten, und du hast ein realistischeres Bild der Gesamtkosten.