Der echte Unterschied liegt in Geschwindigkeit und Konsistenz, nicht in Magie. Eine Heißluftfritteuse heizt sich in etwa zwei Minuten auf und macht Sachen knuspriger, weil heiße Luft in einer kleinen Kammer viel enger zirkuliert. Dein Umluftbackofen macht technisch gesehen dasselbe, braucht aber länger zum Vorheizen und die Wärmeverteilung ist in dem größeren Raum nicht so intensiv. Wenn du gefrorene Pommes oder Hähnchenflügel zubereitest, schafft die Heißluftfritteuse die schneller hin und oft auch knuspriger, ohne dass du viel rumfummeln musst.
Allerdings: Wenn du bereits einen anständigen Umluftbackofen hast und damit zufrieden bist, verpasst du nichts Revolutionäres. Es geht eher um Bequemlichkeit als um Ergebnisse. Eine Heißluftfritteuse ist wirklich praktisch, wenn du viel in kleineren Portionen kochst oder schnelle Wochentagsessen willst, aber sie macht nichts, das dein Backofen nicht irgendwann auch hinbekommt. Die Sache mit dem Platz auf der Arbeitsplatte ist berechtigt - diese Dinger nehmen Platz weg, und wenn deine Küche ohnehin schon eng ist, macht es Sinn, bei dem zu bleiben, was du hast.
Ich würd's dir ausreden, es sei denn, du kochst regelmäßig für ein oder zwei Personen und Geschwindigkeit ist dir wichtig. Wenn du eine Familie versorgst und dein Backofen funktioniert einwandfrei, dann ist das deine Antwort. Der Hype ist in bestimmten Situationen berechtigt, aber es ist kein Must-have.