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Du musst nicht denken, dass es obligatorisch ist, aber ehrlich gesagt ist ein Livret A immer noch praktisch, um einen sicheren Platz zu haben, wo du Geld ohne Umstände parken kannst - zumal die Zinssätze in letzter Zeit wieder gestiegen sind. Wenn du schnell an Liquidität brauchst und Gebühren vermeiden willst, lohnt sich immer noch, eins zu haben.

Brauchst du Geld regelmäßig zur Seite zu legen oder suchst du einfach nur einen Platz für deine Ersparnisse? Bei mir ist das einfach: Ich hab einen seit langer Zeit und habe ihn nie geschlossen - es kostet ja nichts, und der aktuelle Zinssatz (um die 3% oder 3,5% je nach Zeitpunkt) ist ehrlich gesagt nicht schlecht im Vergleich zu dem, was wir vor ein paar Jahren hatten. Wenn du aber überhaupt keine Liquidität brauchst und wirklich deine Geldanlage optimieren willst, gibt es bessere Anlagen, aber für die meisten Menschen ist es ein guter Kompromiss zwischen Sicherheit und Rendite ohne sich den Kopf zu zerbrechen.

Die Obergrenze des Livret A liegt bei 22.950€, und genau da machen viele einen Fehler - sobald du diese Grenze erreichst, werden keine Zinsen mehr gutgeschrieben, also es weiter zu füttern ist einfach nur Lagerhaltung ohne Rendite. Wenn du Ersparnisse hast, die diesen Betrag übersteigen, solltest du das Überschüssige auf keinen Fall auf einem Girokonto bei 0% herumliegen lassen. Ein Livret A bleibt nützlich für den anfänglichen Leverage-Effekt und für die Sicherheit (vom Staat garantiert), aber ab einer bestimmten Summe solltest du dir ETFs oder andere Geldanlagen anschauen, die wirklich was bringen.

Es kommt vor allem drauf an, was du wirklich damit machst, oder? Denn ein Livret A ist praktisch, wenn du regelmäßig Geld sicher anlegen willst und dir darüber nicht den Kopf zerbrechen möchtest. Bei mir hab ich nie wirklich verstanden, warum ich meins schließen sollte - es ist praktisch für kleine Ersparnisse, bringt was ein, auch wenn's bescheiden ist, und null Kopfzerbrechen bei der Steuererklärung. Wie im letzten Jahr, da hatte ich Gewinne aus Haushaltsverkäufen angesammelt, hab das rein gezahlt und fertig, das war geregelt. Nach der Obergrenze von 22 950 € ist das wirklich eine Kleinigkeit - sobald du die erreichst, sammelst du nur noch Cash an, das dir keine zusätzlichen Zinsen bringt, also lohnt sich's nicht mehr (im Ernst).

Also konkret: Wenn du unter der Obergrenze bleibst und es magst zu wissen, dass dein Geld erreichbar ist, aber nicht einfach rum auf dem Girokonto liegt, behalt's. Wenn du die Obergrenze schon erreicht hast und denkst, du sparst noch was an, dann musst du dir wirklich überlegen, wo du den Rest anlegst - ein Livret Jeune, wenn du noch berechtigt bist, ein LEP, wenn du die Voraussetzungen erfüllst, oder ernsthaftere Geldanlagen, wenn du wirklich was bewegen willst. Aber „muss" ich? Nein, so ne Pflicht gibt's nicht.

Ein Punkt, den man oft vergisst: Das Livret A ist auch praktisch für Notfälle - dein Geld ist direkt zugänglich, ohne Gebühren oder bürokratischen Kram, anders als bei anderen Geldanlagen. Wenn du einfach nur finanzielle Grundsicherheit ohne Stress willst, dann ist es auch 2026 noch sinnvoll, auch wenn die Renditen begrenzt sind.

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